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Kampfspiel in Schermbeck vor der Brust

Dawid Krieger

Auswärts beim SV Schermbeck tritt die 1. Mannschaft am Sonntag um 15 Uhr an, um nach der Derbyniederlage wieder in die Spur zurückzufinden.

Der SV Schermbeck, in den letzten Jahren durchaus eine Fahrstuhl-Mannschaft zwischen der Ober- und der Westfalenliga, startete mit einem ereignisreichen 3:3 gegen Westfalia Herne in die Saison.

Auch in den folgenden Heimspielen gegen Preußen Münster II und den TuS Ennepetal stand unter dem Strich nach 90 Minuten ein Remis – beide Partien endeten mit 0:0.

Der bislang einzige Sieg gelang auswärts gegen den FC Eintracht Rheine (2:1), am vergangenen Wochenende musste die Elf von Cheftrainer Thomas Falkowski nach dem 0:2 gegen Westfalia Rhynern die erste Niederlage der Saison verdauen.

Mit nur 6 kassierten Gegentoren stellt Schermbeck aktuell die drittbeste Defensive der Liga, mit aber ebenfalls nur 6 erzielten Treffern hakt es noch in der Offensive. Nur Tabellenschlusslicht Hamm hat weniger Buden erzielt.

„In Schermbeck erwartet uns mit Sicherheit eine kampfstarke und robuste Oberliga-Mannschaft. Ich erwarte auf dem Naturrasen kein unbedingt schönes Spiel, dafür aber einen echten Abnutzungskampf, bei dem wir gegen die stabile Defensive der Gastgeber vielleicht auch viel Geduld mitbringen müssen“, urteile Trainer Tobias Wurm.

Den Willen zur Wiedergutmachung werden die Gastgeber nach der ersten Saisonniederlage mit Sicherheit auf den Rasen tragen, Gleiches gilt aber in besonderem Maße für die Käner, die im Derby gegen die Sportfreunde Siegen die nötige Mentalität missen ließen und sich auch am Mittwochabend im Pokal gegen den A-Ligisten SG Siegen Giersberg schwer taten.

„Am Montag war schon noch eine starke Niedergeschlagenheit nach der Derbyniederlage zu spüren. Nach dem Gegentor hat sich auch im Kreispokal am Mittwoch leichte Verunsicherung gezeigt. Es war die Aufgabe unseres Trainerteams, wieder die richtige Körpersprache wachzurufen und ich denke, dass wir das gut hinbekommen haben. Die Jungs wissen, dass sie in der Pflicht stehen, eine Reaktion auf die unzureichende Leistung im Derby zu zeigen.“  

Daniel Waldrich brummt seine Rotsperre letztmalig in der Zuschauerrolle ab, Dawid Krieger hingegen wurde nur für ein Spiel gesperrt und seht deshalb wieder für die Abteilung Attacke zur Verfügung.

Für Tobias Wieschhaus, der am Montag wohl wieder in den Trainingsbetrieb einsteigt, käme ein Einsatz zu früh. Bei Nino Saka ist das letzte Wort hingegen noch nicht gesprochen. Es ist demnach möglich, dass der Flügelspieler zumindest auf der Bank eine Option darstellen kann.

Spiel-Infos:

SV Schermbeck – 1.FC Kaan-Marienborn
Datum: 22.09.2019
Uhrzeit: 15 Uhr
Volksbank-Arena, Im Trog 52, 46514 Schermbeck
Schiedsrichter: Fabian Maibaum (Hasper SV)

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