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FCKM 1: Serie in Hombruch gerissen

„Es hat uns heute ein Stück weit die Cleverness gefehlt. Nach der Führung müssen wir defensiv besser stehen und dann auf die Möglichkeiten warten, die sich uns bieten“, kritisierte Nehrbauer.

Zunächst schien alles so zu laufen wie in den Wochen zuvor. In den ersten zehn Minuten waren die Siegerländer spielbestimmend und hatten die Dortmunder im Griff. Folgerichtig fiel dann auch in der zwanzigsten Spielminute die 1:0-Führung durch Alexander Ecker.

Anschließend verpassten es die Gäste für klare Verhältnisse zu sorgen. Steve Sam, Michael Reed und wieder Ecker vergaben klare Einschussmöglichkeiten. Das sollte sich wenige Minuten später rächen.

Nach einem taktischen Fehler, standen die Käner in der Defensive plötzlich viel zu offen und so kamen die Hausherren zum überraschenden Ausgleich durch Alexander Bahr (29.). Pech für Kaan, dass ein Hombrucher Spieler zuvor knapp fünf Meter im Abseits stand, was der Unparteiische aber nicht ahndete. Das sollte am Samstag-Nachmittag nicht der letzte Aussetzer des Schiedsrichter sein.

„Nach dem Spiel haben sich sogar die Hombrucher für den Auftritt des Unparteiischen entschuldigt. Die Schiedsrichter-Leistung und unsere Unkonzentriertheit haben den HSV dann auf die Siegerstraße gebracht“, ärgerte sich Nehrbauer.

Bei der 2:1-Führung der Hombrucher waren die Hausherren selbst überrascht, dass das Schiedsrichter-Gespann nicht auf Abseits entschied. Und hatte Patrick Wedemann (40.) schon für die erstmalige Führung des SV gesorgt, markierte er eine Minute vor der Pause auch das 3:1.

Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste durch einen Treffer von Michael Kügler (55.) auf 2:3 zunächst wieder ran. „Das war alles okay. Die Einstellung stimmte, wir haben Druck aufgebaut und viele Torchancen gehabt. Aber hinten waren wir heute einfach nicht konzentriert genug“, zeigte sich der Ex-Profi mit der Defensive alles andere als zufrieden.

Beim 4:2 für die Hombrucher hatte das Schiedsrichtergespann wieder einen gehörigen Anteil am Treffer. Ein klares Handspiel an der Seitenlinie übersahen sie und so stellten die Hausherren in Person von Bahr (62.) den zwei-Tore-Abstand wieder her.

Die Breitenbachtaler gaben sich aber noch nicht geschlagen und kamen durch einen verwandelten Handelfmeter von Steve Sam (71.) nochmal auf 3:4 ran. In der Folge hatten die Käner gleich mehrfach die Chance auf den Ausgleich. Aber Patrick Waginzik, Steve Sam und Mats Schelds brachten den Ball nicht im Tor der Hausherren unter.

Nachdem Kaans Torhüter Dominique Nowak nach einem unnötigen Foul mit Gelb-Rot vom Platz musste, erhöhte Ammar Adama Anne in der Schlussminute auf 5:3. und machte den Sieg für die Hausherren endgültig perfekt.

„Es gibt Tage, da kommt alles zusammen. Wir machen selbst Fehler, der Schiedsrichter macht Fehler und der Gegner macht aus fünf Chancen fünf Tore. Wir müssen daraus lernen und uns durch solche Spiele weiterentwickeln“, analysierte Nehrbauer die Partie. (mn)

Kaan: Nowak – Jörgens, Reed, Gänge, Scheld – Schmidt – Attiee (48. Gündüz), Ecker (77. Hofacker), Kügler, Sam – Inal (57. Waginzik).

Tore: 0:1 Ecker (20.), 1:1 Bahr (29.), 2:1 Wedemann (40.), 3:1 Wedemann (44.), 3:2 Kügler (55.), 4:2 Bahr (62.), 4:3 Sam (71., Handelfmeter), 5:3 Anne (90.).

Schiedsrichter: Martin Pier.

Zuschauer: 120 .

 Quelle: www.expressi.de  Bildnachweis: Klaus Derfurt

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