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FCKM 1: Wochen der Wahrheit beginnen

Langsam aber sicher nähern sich die Mannschaften der Westfalenliga-2 dem Saisonendspurt. Dabei ist der Aufstiegskampf, drei Spieltage vor Schluss spannender denn je. Den Tabellenführer aus Aplerbeck trennen lediglich fünf Punkte vom Tabellenfünften Hordel. Dazwischen reihen sich sowohl Kaan-Marienborn, als auch Hassel und Marl-Hüls in den Aufstiegs-Krimi ein.Auch wenn der 1. FC Kaan-Marienborn (2.) durch die Niederlage in der Vorwoche beim TSV Marl-Hüls einen kleinen Dämpfe hinnehmen musste und dem TSV somit geholfen hat wieder zur Liga-Spitze aufzuschließen, hat sich die Lage für die Käner nur bedingt verschlechtert. „Niederlagen gehören immer dazu, das hilft auch bei der Weiterentwicklung. Wir waren meiner Meinung nach auch die bessere Mannschaft, aber die letzte Durchschlagskraft hat vor dem Tor gefehlt“, analysiert der Übungsleiter die Niederlage in Marl.

Zwar hat sich der Rückstand zum ASC Dortmund (1.) um einen Punkt vergrößert, trotzdem bedarf es nur einem Sieg und einem Patzer des Tabellenführers, damit die Breitenbachtaler kurz vor Schluss zum ersten Mal die Liga-Spitze erklimmen können.

Wie Trainer Thorsten Nehrbauer schon oftmals betont hat, muss seine Mannschaft allerdings „zunächst die eigenen Hausaufgaben machen“, um die Dortmunder noch zu überflügeln.

Die nächste Möglichkeit auf einen „Dreier“ hat die Nehrbauer-Elf schon am kommenden Sonntag (15 Uhr), wenn der FC Brünninghausen im Breitenbachtal zu Gast ist. Leicht wird diese Aufgabe allerdings keinesfalls. „Da brauchen wir gar nicht um den heißen Brei herum reden. Brünninghausen ist in der Offensive bärenstark und ist daher natürlich ein schwieriger Gegner“, so Nehrbauer.

Schon im Hinspiel hatte der FC mit 2:0 die Nase vorn und auch in der Rückrunde haben die Dortmunder schon reichlich Punkte gesammelt und sind daher das drittbeste Team der Rückserie. Hinzu kommt, dass die Gäste in Florian Gondrum den Top-Torjäger (28 Tore) der gesamten Liga in den eigenen Reihen hat.

Da kommt es den Siegerländern gerade recht, dass die Gäste aus dem Ruhrgebiet, mit 58 Gegentoren, in der Defensive durchaus anfällig sind. Um diese Schwäche zu nutzen, muss sich die Offensive im Vergleich zur Pleite in Marl allerdings deutlich steigern. Zu ideenlos und unpräzise agierten die Käner ab dem gegnerischen Sechzehner, der letzte Pass wollte an dem Tag einfach nicht ankommen.

„Wir wollen wieder an unsere Leistungsgrenze gehen und unsere Kaan-Zone aufziehen. Defensiv müssen wir natürlich aufpassen, über schnelles Umschaltspielen, wollen wir zu Hause aber wie gewohnt nach vorne gefährlich werden“, will sich der Trainer im heimischen Breitenbachtal keinesfalls verstecken.

Wenn die Nehrbauer-Elf es schafft, dies auf dem heimischen Platz umzusetzen und auch die Defensive wieder so gut steht wie so oft, seitdem der Ex-Profi das Zepter beim 1.FC übernommen hat, dann stehen die Chancen gut, dass die drei Punkte im Siegerland bleiben. Es heißt also zunächst die eigenen Hausaufgaben zu meistern und anschließend zu den vier Kontrahenten zu schauen, ob jemand im Kampf um den Oberliga-Aufstieg kalte Füße bekommt.

Nehrbauer kann personell quasi aus dem Vollen schöpfen, zudem ist René Lewejohann unter der Woche ins Mannschaftstraining eingestiegen und könnte somit eventuell wieder eine Alternative für den Sonntags-Kader werden. (mn)

Quelle: www.expressi.de/index.php

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