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Trilling: „Wir müssen schön auf dem Teppich bleiben“

 

Jochen_Trilling_Zeitung_web.jpgOlpe. Nach dem Schlager ist vor dem Schlager. Mit dem 6:1-Sieg im Kreis-Gipfel bei der SG Finnentrop/Bamenohl am letzten Freitag betrieb der Fußball-Westfalenligist SpVg Olpe beste Eigenwerbung für das Gastspiel des Spitzenreiters 1. FC Kaan-Marienborn. Der kommt am Samstag 16 Uhr ins Kreuzbergstadion.


Wir sprachen mit Jochen Trilling. Der 38-Jährige ist seit etwa einem Jahr sportlicher Leiter des 1. FC Kaan-Marienborn und kennt die SpVg Olpe bestens - nicht nur, weil er seit zehn Jahren in Rhode wohnt.

Frage: Sie sind nah dran: Wie beurteilen Sie die Entwicklung der SpVg Olpe?

Jochen Trilling: Ich ziehe den Hut davor, was der Vorstand und die Sportliche Leitung in den letzten Jahren geleistet und aufgestellt haben. Es war nicht so einfach, vor der Saison noch einen Trainer zu finden. Olpe hat eine gute Truppe, davon konnte ich mir am Freitag in Finnentrop/Bamenohl selbst ein Bild machen.

Was hat Sie da besonders beeindruckt?

Die Mannschaft ist sehr homogen, die Automatismen greifen. Olpe hat sehr starke Außenspieler und zwei sehr gute Stürmer.

Ich denke, dass es ein interessantes Fußballspiel wird, da beide Mannschaften in einer guten Verfassung sind und gehe davon aus, dass Olpe auf Konter lauert. Bis auf Westfalia Herne und Wanne Eickel haben sich unsere Gegner zumeist hinten ‘rein gestellt und wir mussten mit Geduld und Konzentration auf die Situation warten, um das Spiel durch ein Tor zu öffnen.

Was trauen Sie den Olpern in dieser Saison noch zu?

Die Westfalenliga ist eine schwierige Liga. Es geht sehr eng zu. Verlierst du ein Spiel oder zwei, dann wirkt sich das sofort in der Tabelle aus. Olpe traue ich einen Platz unter den Top sieben zu.

Welche Verbindungen haben Sie noch zur SpVg Olpe?

Ich habe dort ein Jahr in der A-Jugend gespielt. Es war ein schönes Jahr. Guten Kontakt habe ich zu Björn Schneider.

Mit Kaan-Marienborn kommen ja auch Spieler, die schon im Kreis Olpe aktiv waren.

Unser Co-Trainer Tobias Wurm, Sebastian Wasem und auch Michael Kügler kennen den Kreuzberg.

Wie geht’s Michael Kügler?

Er war richtig gut drauf, aber dann hat er sich leider einen Muskelfaserriss geholt und hat fast fünf Wochen gefehlt.

Seit etwa einem Jahr sind Sie Sportlicher Leiter in Kaan-Marienborn. Ihre Bilanz?

Es war viel Neuland für mich und ich musste lernen, die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Mit dem Siegerländer Weg bieten wir ein interessantes und gutes Konzept und mit dem Funktionsteam um Trainer Thorsten Nehrbauer und der Mannschaft macht es einfach Spaß. Wir entwickeln uns, wissen aber auch, dass wir noch viel zu tun haben. Ich lerne jeden Tag dazu und gehe mit Demut an die Aufgabe heran. Eine Bilanz möchte ich erst nach der Saison ziehen..

Das Ziel des 1. FC Kaan-Marienborn heißt Aufstieg, sonst nichts...

Wir haben uns eine gute Ausgangsposition erarbeitet und möchten natürlich auch dort oben bleiben. Dafür müssen wir aber schön auf dem Teppich bleiben.


Das Interview führte Lothar Linke

 

STETS AUF HOHEM NIVEAU
Jochen Trilling
Seine Fußballer-Laufbahn begann Jochen Trilling in den Jugendmannschaften des SV 04 Attendorn.

Das zweite A-Jugendjahr absolvierte er bei der Spielvereinigung Olpe.

Jochen Trillings Sprung in den Seniorenbereich war ein gewaltiger: Bei Rot-Weiß Lennestadt spielte er unter Jörg Rokitte in der Amateur-Oberliga, damals die vierthöchste Klasse in Westfalen.

Danach folgten weitere hochklassige Stationen. Wie der Verbandsligist VSV Wenden, dann spielte Trilling fünf Jahre für die Sportfreunde Siegen - darin enthalten ein halbes Jahr Rot-Weiß Lüdenscheid (Verbandsliga) - und sieben Jahre 1. FC Kaan-Marienborn.
Was für ein Spiel erwarten Sie am Samstag?

Quelle: www.derwesten.de/olpe

 

 

 

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