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Schweres Auswärtsspiel in Hamm steht vor der Tür

So schnell kann das also gehen. Vor dem Spiel gegen Roland hatte Nehrbauer angesichts von nur drei Punkten Vorsprung auf den viertletzten Platz, der am Saisonende womöglich noch zur Abstiegszone gehören wird, die Partie zum „Abstiegs-Duell“ befördert. Gleich nach dem Spiel sah der Kaan-Trainer seine Mannschaft in der Lage, beim ersten Verfolger von Liga-Primus TuS Erndtebrück zu bestehen.

Inzwischen hat Nehrbauer seine Aussage ein wenig zurecht gerückt: „Wir wollen dort gewinnen. Ob wir das schaffen, ist eine andere Sache.“ Immerhin sieht Nehrbauer „eine große Chance, wenn wir unsere Leistung abrufen“. Eine Leistung wie eben jene, die zum 2:0-Erfolg gegen Roland führte. Das war der erste Sieg der Käner nach sieben sieglosen Spielen. Den letzten „Dreier“ zuvor fuhr das Nehrbauer-Team am 4. Dezember ein – beim 2:1 gegen Westfalia Rhynern (5.). Durch den Sieg gegen Roland vergrößerte Kaan den Abstand auf die mögliche Abstiegszone zwischenzeitlich auf sechs Punkte.
Für Nehrbauer hat sich die Situation seines Clubs nicht entscheidend verändert.

„Wir müssen uns weiterhin nach unten orientieren“, mahnt er. Gerade, weil Mannschaften wie Stadtlohn, der SC Paderborn 2. (16./in der Vorwoche 1:0 gegen Erndtebrück) oder auch der ASC 09 Dortmund (14.) regelmäßig punkten. Nehrbauers Plan: „Wir wollen so schnell wie möglich die 40-Punkte-Marke knacken.“ Mit 42 Zählern, so glaubt er, werde man in der Oberliga bleiben können. Gegen Hamm könnte Sebastian Wasem nach seiner Gelb-Sperre in die Käner Hintermannschaft zurückkehren. Nehrbauer gibt ihm jedoch keinen Freifahrschein: „Ich habe eine Elf gesehen, die gut gespielt hat“. Auch Enrico Balijaj steht nach seiner auskurierten Verletzung wieder zur Verfügung. Dagegen laboriert Mittelfeldmann Johannes Burk seit dem Spiel am vergangenen Sonntag an einer Muskelverhärtung. Torben Schmidt, der zumindest wieder locker läuft, ist jedoch wegen einer Schambeinentzündung weiter zum Zuschauen gezwungen.

An das 1:1 im Hinspiel werden sich die Käner nur mit Ärger erinnern. Nach einem souveränen Spiel gegen den Mitfavoriten auf den Aufstieg in die Regionalliga und einem Tor von Dawid Krieger (75.) ließen sie sich damals fünf Minuten vor dem Abpfiff den Sieg noch aus der Hand nehmen, durch ein Freistoßtor von Giacomo Serrone. Ob sich die Zeiten bis zum Wiedersehen jetzt verändert haben, gerade weil sich Hamm mit vier Siegen aus fünf Spielen nach der Winterpause bis auf vier Punkte an Erndtebrück heran geschoben hat? Damals wie jetzt ist Nehrbauer jedenfalls von seiner Mannschaft überzeugt: „Meine Jungs sind auch gut.“

 

Quelle: www.fupa.net/suedwestfalen

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