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Pokalaus nach Spiel mit zwei Gesichtern

Die 1. Mannschaft des FC Kaan-Marienborn ist nach der 1:2 (1:0) Niederlage bei der DJK TuS Hordel in der 1. Runde des Westfalenpokals ausgeschieden. Den Treffer erzielte Angreifer Dawid Krieger Mitte der ersten Halbzeit.

Hordel war bislang immer ein schweres Pflaster und ein unangenehmer Gegner für den FC. Daher pochten die Spieler schon beim Warm-Up  lautstark darauf, von Beginn an hellwach und präsent zu sein.

Den eigenen Vorsatz setzten die Mannen von Thorsten Nehrbauer und Tobias Wurm im ersten Durchgang stark um. Frühes Gegenpressing, viele Zweikampfgewinne auf die zweiten Bälle und ein agiler Auftritt zwangen die Gastgeber zunächst tief in die eigene Hälfte.

Früh zappelte das Leder dann auch im Netz des  TuS. Nach einem Foulspiel an Dawid Krieger trat Johannes Burk den Freistoß aus der halblinken Position an die Fünferkante und der eingelaufene Marcel Radschuweit köpfte den Ball in die lange Ecke.

Das Schiedsrichtergespann um Marcel Benkhoff gab den Treffer allerdings wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht. Unbeeindruckt durch diesen Nachteil drückten die Gäste aus dem Siegerland auf die Führung.

Mats-Lukas Scheld bereitete Torhüter Kevin Kampschäfer mit einem strammen Freistoß einige Probleme, Johannes Burk scheiterte kurz darauf am Hordeler Rückhalt im Eins gegen Eins.

Kaan-Marienborn spielte in dieser Phase noch variabel über beide Flügel und das Zentrum, vor allem Diagonalbälle auf Scheld und den emsigen Burak Gencal, die die linke  Außenbahn beackerten, erwiesen sich als probates und gefährliches Mittel.

Die Defensive blieb bis zum Pausentee fast ohne Fehl und Tadel, im direkten Duell gegen Julian Stöhr und bei der guten Chance durch DJK-Spielführer Paul Helfer reagierte Keeper Florian Hammel aus kurzer Distanz stark.

In der 31. Spielminute fiel dann der überfällige Führungstreffer. Dawid Krieger belohnte sich für einen bis dato sehr engagierten Auftritt und auch bis zur Pause dominierte der FC das Geschehen.

Nach dem Seitenwechsel war die Mannschaft allerdings kaum noch wiederzuerkennen. All die Tugenden, die Kaan vor dem Pausenpfiff stark gemacht hatten, schienen in der Kabine geblieben zu sein.

Äußerst schwerfällig wirkte das Team in Halbzeit zwei, agierte fast ausschließlich noch mit langen Flugbällen und bezog auch die Außenverteidiger nicht mehr regelmäßig in den Spielaufbau mit ein. Das von Coach Nehrbauer geforderte „Fußballspiel“ kam phasenweise zum Erliegen.

So wurden die Hausherren stark gemacht und drehten die Begegnung nach zwei individuellen Fehlern noch zu ihren Gunsten. Einen brandgefährlichen Distanzschuss von Helfer lenkte Hammel noch über die Latte, beim Ausgleich, den Serdar Bastürk sträflich frei erzielte, war der Schlussmann machtlos (66.).

Vom dem druckvollen Offensivspiel war indes auch nicht mehr viel zu sehen. Gencal köpfte bei seiner Gelegenheit noch auf das Tornetz, sonst blieb Kaan-Marienborn blass. In der 88. Minute ging Hordel dann in Front.

Nach einem langen Ball von Kampschäfer schob Marcel Radschuweit seinen Gegenspieler, der im Strafraum zu Boden ging. Der Unparteiische zeige sofort auf den Punkt und strafte den Innenverteidiger zudem mit der roten Karte ab.

Der eingewechselte Christoph van der Heusen zeigte sich dann routiniert. Mit der Brechstange versuchte es der Oberligist dann in den Schlussminuten und es kam nochmal Hektik auf, nachdem Krieger im Strafraum das Auge für seinen Kapitän Toni Gänge hatte, aber sein Schuss wurde in letzter Sekunde geblockt.

Mit der Überzahl im Rücken überstand der TuS dann die letzten Momente bis Abpfiff. Somit bleibt die Reise in die Hordeler Heide bislang weiter in unliebsamer Erinnerung.


DJK TuS Hordel – 1.FC Kaan-Marienborn 2:1 (0:1)

Aufstellung: Hammel, Scheld, Gänge, Radschuweit, Jung, Gencal (80.Schulz), Burk, Balijaj (90.+1 Brato), Schilamow (70. E. Madani), Krieger, Waldrich

Tore: 0:1 Dawid Krieger (31.), 1:1 Serdar Bastürk (66.), 2:1 Christoph van der Heusen (88.)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte gegen Marcel Radschuweit (87.).

Schiedsrichter: Marcel Benkhoff (Köln)

Zuschauer: 70

 

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