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Kopfballstärke und ein goldenes Händchen bringen den Heimsieg

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Im ersten Heimspiel setzte sich der 1. FC Kaan-Marienborn vor 212 Zuschauern mit 3:1 (0:0) gegen die U21 des SC Paderborn durch. Dawid Krieger und Marcel Radschuweit trafen per Kopf, der eingewechselte Jared Jörgens aus der Distanz.

Mehr Punkte als zu Beginn der letzten Saison – das war das klare Ziel der Hausherren, die am 2. Spieltag die junge U21 des SC Paderborn empfingen.

Mit dem nach der roten Karte wieder zur Verfügung stehenden Marcel Radschuweit in der Innenverteidigung und Norman Wermes als Sturmpartner von Dawid Krieger begann Kaan wie zuletzt schon sehr gefällig und verzeichnete früh durch Norman Wermes Kopfball, nach Flanke von Arthur Tomas (4.) und einen guten Schuss von Andre Schilamow, der knapp links am Tor vorbei strich (7.), erste Chancen.

Die erste nennenswerte Szene der Gäste war unglücklicherweise die Verletzung von Torhüter Till Brinkmann, der das Knie des ballorientierten Stürmers Dawid Krieger unbeabsichtigt gegen den Kiefer bekam.

Benommen musste der Schlussmann das Feld verlassen und vom Krankenwagen abgeholt werden, für ihn kam Dominique Söthe. Die Chancen der Kniat-Elf waren zunächst weitestgehend harmloser Natur.  Janik Steringer köpfte nach einem Freistoß von Semir Saric doch deutlich am Tor vorbei, während Johannes sich mit dem etwas schwächeren linken Fuß aus der zweiten Reihe versuchte, seinen Abschluss aber zu hoch ansetzte (40.).

Die Käner hatten bis zum Pausenpfiff etwas mehr vom Spiel und strahlten auch die größere Torgefahr aus, aber das 0:0 zur Pause war durchaus angemessen, da beide Teams ordentlich im Spiel waren.

Nach der Pause erhöhten die Gastgeber aber den Druck und setzten sich regelrecht in der gegnerischen Hälfte fest. Erst tauchte Söthe nach einem gefährlichen Freistoß von Mats-Lukas Scheld gedankenschnell in die linke Torwartecke ab, dann köpfte Norman Wermes nach einer Ecke des erneut starken Johannes Burk an die Latte (56.).

Die Drangphase der Mannen von Thorsten Nehrbauer zahlte sich dann folgerichtig aus. Erst entschärfte Teufelskerl Söhe, der mehrmals stark parierte, noch einen Kopfball-Aufsetzer von Burk. Eine scharfe Scheld Ecke von der linken Seite wuchtete dann aber Angreifer Krieger per Kopf über die Linie (60.).

Wieder mit Köpfchen folgte kurz darauf auch der zweite Streich. Dieses Mal trat Burk den Eckball von der rechten Seite, das runde Leder prallte zu ihm zurück und seine gefühlvoll gezirkelte Flanke nickte Marcel Radschuweit am zweiten Pfosten ein (64.).

Völlig aus dem Nichts kam der SC aber kurz darauf zum Anschluss. Den Schuss von Mustafa Dogan lenkte Keeper Florian Hammel zwar noch mit einem sehenswerten Reflex an den Pfosten, beim Nachschuss von Saric war er aber machtlos (69.).

Ein goldenes Näschen bewies Trainer Thorsten Nehrbauer dann mit der Einwechslung von Jared Jörgens. Kaum drei Minuten auf dem Feld, sorgte der Mittelfeldspieler mit einer abgefälschten Fackel aus der Distanz für die Entscheidung (82.).

In den Schlussminuten hatte der FC durch Burak Gencal, Daniel Waldrich und Krieger durchaus noch gute Strafraumszenen, aber unter dem Strich blieb es bei einem, gerade aufgrund der zweiten Halbzeit, verdienten 3:1 Heimsieg.

Mit drei Punkten ist das Ziel, einen besseren Saisonstart hinzulegen als in der Vorsaison, somit erfüllt.


Aufstellung: Hammel, Tomas, Gänge, Radschuweit, Waldrich (85. E. Madani), Schilamow (78. Jörgens), Scheld, Burk, Gencal, Wermes (65. Jung), Krieger

Tore: 1:0 Dawid Krieger (60.), 2:0 Marcel Radschuweit (64.), 2:1 Semir Saric (69.), 3:1 Jared Jörgens (82.)

Schiedsrichter: Christopher Schütter

Zuschauer: 212

 

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