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1. Mannschaft im Kollektiv gegen Herne nicht zu schlagen

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Die 1. Mannschaft des 1. FC Kaan-Marienborn lag beim SC Westfalia Herne zwar im Hintertreffen, zeigte aber eine starke Reaktion und drehte das  Auswärtsspiel noch mit 4:1 zugunsten der Nehrbauer-Elf.

Im Duell des Spitzenreiters Kaan-Marienborn gegen den Viertplatzierten SC Westfalia Herne begannen die Hausherren angestochen vom gewohnt aufgedrehten Chefcoach Christian Knappmann wie die Feuerwehr.

Während die Käner gedanklich noch nicht vollkommen auf dem Rasen waren, spielte die Westfalia schnell und clever nach vorne und so musste Florian Hammel schon in der 5. Spielminute hinter sich greifen.

Bei Sebastian Mützels strammem Linksschuss aus spitzerem Winkel in die lange Ecke machte sich der Keeper nach Zuspiel von Radu Maldea vergeblich lang, bewahrte sein Team aber nur kurz darauf mit einer tollen Flugparade nach einem Fernschuss von Justin Klein vor einem deutlicheren Rückstand.

Nachdem der FC Kaan sich in der Mondpalast-Arena auf löchrigem Geläuf, dass an kleine Mondkrater erinnerte,  charakterstark in die Partie kämpfte, fasste sich Marcel Radschuweit, der neben Mats Scheld im defensiven Mittelfeld aufgeboten wurde, als Erster ein Herz und  versuchte es mit einer Direktabnahme, die nur knapp am rechten Torpfosten vorbei zischte.

Auch Burak Gencal meldete mit gleich mehreren Distanzschüssen den herannahenden Ausgleich an, dann strich ein Kopfball von Norman Wermes links am gegnerischen Gehäuse vorbei. Die Bemühungen machten sich aber schnell bezahlt.

Nach einer Scheld-Ecke von der rechten Seite spitzelte Moritz Brato den Ball zu Radschuweit, der am zweiten Pfosten die Ruhe behielt und den Ball in die Maschen schickte (33.). Die Nehrbauer-Elf war spätestens jetzt endgültig im Spiel angekommen.

Den Treffer, der in den letzten Wochen etwas fehlte, ein klassisches Stürmertor, legte das Duo Dawid Krieger und Norman Wermes sogar noch vor der Halbzeit nach. Erst nutzte der Pole Krieger eine Zögerlicheit von Torhüter Tayfun Altin und köpfte den Ball über Hernes Schlussmann ins Netz (40.), dann spekulierte Wermes nach einem Ballgewinn von Daniel Waldrich genau richtig auf einen Fehler der SC-Hintermannschaft und blieb im Eins gegen Eins mit Altin abgezockt (45.).

Nach höchst intensiven und am Seitenrand auch verbal hochgekochten 45 Minuten ging es dann in die Halbzeitpause. Die Hausherren hatten den Glauben noch nicht aufgegeben. Der SC bemühte sich zwar redlich, biss sich aber an der gut organisierten Defensive der Käner die  Zähne aus.

Im Kollektiv arbeitete die Mannschaft von Thorsten Nehrbauer dann stark gegen den Ball, gewann alle entscheidenden Zweikämpfe und konterte mit viel Tempo nach vorne.

Ein mustergültig vorgetragener Angriff sorgte dann für die endgültige Entscheidung. Burak Gencal fand mit seinem Pass Norman Wermes, der den Ball gewohnt stark behauptete und auf der linken Außenbahn Andre Schilamow einsetzte.

Seine Flanke köpfte Dawid Krieger dann zwar wuchtig in Richtung Tor, aber Torwart Altin war auf dem Posten. Seine Faustabwehr landete dann aber bei  Burak Gencal, der seinen Schuss dann ansatzlos links oben in das Tor jagte und sich selbst für diverse beherzte Abschlüsse belohnte (65.).

Weil Kaan im Verbund überhaupt keine gefährlichen Torraumsituationen Hernes mehr zuließ, blieb es dann beim 4:1, auch wenn Dawid Krieger nach Ablage von Wermes fast noch seinen zweiten Streich nachgelegt hätte.

 

SC Westfalia Herne – 1, FC Kaan-Marienborn 1:4 (1:3)

Aufstellung: Hammel, Tomas, Gänge, Brato, Waldrich, Schilamow, Radschuweit (69. Jörgens), Scheld (79. Balijaj), Gencal (86. Varli), Wermes, Krieger

Tore: 1:0 Sebastian Mützel (5.), 1:1 Marcel Radschuweit (33.), 1;2 Dawid Krieger (40.), 1:3 Norman Wermes (45.), 1:4 Burak Gencal (65.)

Schiedsrichter:  Tobias Severins

Zuschauer: 466

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