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Gegen Ennepetal nicht nachlassen

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Eine vermeintlich leichtere Aufgabe hat die 1. Mannschaft am Sonntag um 14:30 Uhr  im Heimspiel gegen den Tabellenvierzehnten TuS Ennepetal vor der Brust. Trainer Thorsten Nehrbauer warnte im Vorlauf aber vor den Qualitäten der Behnert-Elf.

Etwas wechselhaft präsentierte sich die Mannschaft von Jörg Behnert in den vergangenen Wochen. Einem sehr achtbaren Punktgewinn mit dem 1:1 gegen den starken Aufsteiger TuS Haltern folgte ein 3:1-Erfolge bei Arminia Bielefeld II.

Zuletzt unterlag der TuS aber ausgerechnet im heimischen Bremenstadion dem personell wohl wieder besser situierten FC Gütersloh auf dem Papier klar mit 0:3. Von diesem Ergebnis wollte sich Cheftrainer Thorsten Nehrbauer aber keineswegs blenden lassen: „Wir wissen das Ergebnis schon richtig einzuordnen. Der TuS hat in dieser Partie spät noch zwei Gegentore durch Konter gefangen, weil sie alles nach vorne geworfen haben. Ich sehe Ennepetal stärker, als es der aktuelle Tabellenstand erahnen lässt.“

Einen gut organisierten Gegner, der nicht nur über starke Umschaltspieler, sondern mit Marvin Weusthoff auch über einen hervorragenden Torwart verfügt, erwartet der Käner Linienchef daher. Ein Name strahlt aber bei den Gästen durch.

Kapitän Abdullah El Youbari ist nach seiner langen Verletzung, einem Schien-und Wadenbeinbruch in der Saison 2016/17, wieder prächtig in Form und steuert fast Woche für Woche Tore bei, sodass schon 8 Buden sein Trefferkonto zieren.

„Er hat jetzt schon über Jahre bewiesen, dass er ein sehr gefährlicher Spieler ist, der über ein gutes Tempo verfügt. Nach einem von Verletzungen geprägten Jahr hat er sich wirklich wieder stark herangearbeitet und trifft konstant. Auf ihn werden wir sicher ein besonderes Auge richten müssen“, wusste auch Coach Nehrbauer um die Qualitäten des 30-Jährigen Deutsch-Marokkaners.

Dass seine Mannschaft die Aufgabe gegen den Tabellenvierzehnten auf die leichte Schulter nehmen könnte, wagte der Trainer indes arg zu bezweifeln: „Von unserer Seite aus wird genug gewarnt. Wir sind uns einig, dass in der Oberliga jede Mannschaft jeden Gegner schlagen kann. Wenn wir nicht an unsere 100 Prozent herankommen, werden wir Probleme kriegen, aber wenn wir das umsetzen, was uns stark macht, werden wir auch die Möglichkeiten haben, ein Ergebnis zu erzielen, dass unseren Ansprüchen entspricht.“

Da das letzte Heimspiel schon fast einen Monat zurückliegt, spürt wohl nicht nur Nehrbauer eine große Vorfreude auf den 13. Spieltag: „Wir sind froh, dass wir endlich wieder im Breitenbachtal vor unseren Familienmitgliedern und Bekannten spielen können.“

Nach dem Spitzenspiel gegen den ASC 09 Dortmund, in dem sich die beiden Top-Mannschaften die Punkte teilten, steht für den FC Kaan das erste Heimspiel seit Anfang Oktober auf dem Programm. 5 Spiele, 5 Siege und ein Torverhältnis von 10:2 – Die Bilanz in der Herkules-Arena kann sich wahrlich sehen lassen.

Den Blick auf den Kader kann der gebürtige Bonner derweil entspannt richten. Marius Jung und Semih Yigit haben das Aufbautraining bereits hinter sich gelassen und trainieren wieder voll mit der Mannschaft mit: „Natürlich brauchen beide noch Körner. Gerade Semih war monatelang außer Gefecht, aber wenn beide wieder voll fit sind, haben wir zwei weitere Optionen“, freute sich der Coach.

Lediglich der Einsatz von Enrico Balijaj steht noch auf der Kippe. Am Montag zog sich der Mittelfeldspieler eine Verletzung zu. Die genaue Diagnose steht noch aus.   

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