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Käner Chancenfülle zahlt sich nicht aus

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Trotz zahlreicher Torabschlüsse kam der 1. FC Kaan-Marienborn gegen Regionalliga-Absteiger TSG Sprockhövel nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Für die Nehrbauer-Elf traf Mats Scheld vom Punkt.

Bei der morgendlichen Abfahrt ließ das Wetter im Siegerland zwar noch sehr zu wünschen übrig, doch im Ruhrgebiet verschwand der Regen nicht nur pünktlich zum Anpfiff, der einwandfreie Kunstrasen der TSG versprach sogar ein gepflegtes Fußballspiel.

Gegen den Elftplatzierten der Oberliga agierte Tabellenfüher Kaan speziell im ersten Durchgang dominant, Norman Wermes hatte nach einem Freistoß von Mats Scheld die erste Chance auf dem Kopf, konnte den Ball aber nicht entscheidend drücken.

Nur Augenblicke später setzte sich Andre Schilamow nach Zuspiel von seinem Flügel-Companion Arthur Tomas über links in den Strafraum durch, setzte seinen wuchtigen Torschuss aber zu hoch an. Es sollte der erste von vielen Versuchen sein, die die Käner über den Querbalken donnerten.

In den gegenüberliegenden Strafraum tankte sich dann Sprockhövels Spielführer Maximilian Klaus durch und wäre wohl frei durch gewesen, wenn Außenverteidiger Daniel Waldrich ihn nicht entscheidend gehindert hätte.

Auch Mats Scheld und Burak Gencal beförderten ihre Fackeln in der Folge über die Latte und als der Ball kurz danach tatsächlich im Netz lag, hatte der Linienrichter die Fahne gehoben, weil Norman Wermes nach Pass von Sturmpartner Krieger hauchdünn im Abseits stand.

Klaus, im ersten Durchgang auffälligster Akteur der Hausherren, köpfte kurz danach einen Eckball zentral auf Torhüter Florian Hammel, Aziz Budak  traf wiederrum danach zwar die Oberkante, allerdings nicht der Latte, sondern des Ballfangzauns.

Die bis dato beste Torchance hatten dann aber die Käner. Einen wunderschön gezirkelten Freistoß von Scheld köpfte Marcel Radschuweit an die Latte. Auch ein Kopfball von Dawid Krieger fand nicht den Weg ins Tor.

Mit dem ersten Anflug von echter Gefahr besorgte dann bizarrerweise die TSG die Führung. Den wohl noch leicht abgefälschten Schuss von John Buceto sah der bis dato kaum geforderte Florian Hammel verdeckt erst ganz spät kommen und musste sich daher geschlagen geben (45.).

Mit der schmeichelhaften Führung ging es auch in die Kabinen, aus denen der FC Kaan mit viel Druck kam. So dauerte es nicht lange, bis der Ausgleich fiel. Andre Schilamow schickte den ihn hinterlaufenden Arthur Tomas auf die Reise, der im Strafraum nur mit regelwidrigen Mitteln zu stoppen war.

Vom Punkt erwies sich Mats Scheld dann einmal mehr als Mr. Zuverlässig und verwandelte den fälligen Strafstoß sicher (52.). Mit der nächsten Aktion hätte Burak Gencal nach einem präzisen Flugball von Radschuweit fast auf 2:1 gestellt, aber der Außenspieler legte den Ball flach an der langen Ecke vorbei.

Danach entwickelte sich ein zunehmend offener Schlagabtausch, weil sich weder Kaan noch Sprockhövel mit dem Remis zufrieden geben wollten. Torraumszenen hüben wie drüben waren das Resultat.

Im Käner Strafraum rückte Schlussmann Hammel goldrichtig gegen Buceto raus und machte sich wenig später im erneuten Duell  bei Bucetos Schuss auf die lange Ecke ganz lang. Nachdem Gencal dann zum wiederholten Male über die Latte meterte, wäre das Heimteam um Haaresbreite in Führung gegangen.

Aus dem Gewühl heraus trafen die Gastgeber binnen weniger Sekunden gleich doppelt die Latte, unter anderem feuerte Xhino Kadiu gegen das Aluminium.

Weil auch Johannes Burk seinen letzten Torschuss über das Tor setzte und TSG-Keeper Sven Möllicke den Kopfball von Wermes nach maßgenauer Waldrich-Flanke abfischte, blieb es beim Unentschieden in der GermanFlavours Travel Arena.

 

TSG Sprockhövel – 1. FC Kaan-Marienborn 1:1 (1:0)

Aufstellung: Hammel, Waldrich, Radschuweit, Gänge, Tomas, Gencal, Burk, Scheld, Schilamow, Krieger (77. Yigit), Wermes

Tore: 1:0  John Anton Buceto (45.),, 1:1 Mats Scheld (49. FE)

Schiedsrichter: Julius Bussemeier

Zuschauer: 280

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