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Zweite Welle trennt sich mit Remis von Gosenbach

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Mit 4:4 (3:3) trennte sich die Reserve Kaan-Marienborns im Samstagsspiel von Aufsteiger SV Gosenbach und buchte einen weiteren Zähler auf das Punktekonto.

Im Duell der beiden Tabellennachbarn erwische die personell verstärkte Käner Zweitvertretung den besseren Start. Vor allem von den Oberliga-Spielern Semih Yigit, Enrico Balijaj und Ennis Madani gingen in der ersten Halbzeit viele Aktionen aus.

Verpasste Letzterer den Torerfolg mit einer Direktabnahme nach Yigit-Flanke in den Anfangsminuten noch klappt, machte es der Flankengeber besser.

Vom linken Flügel fand Madani Enrico Balijaj, der den Ball wieder nach außen klatschen ließ. Von dort aus zog der Deutsch-Tunesier diagonal nach innen und flankte scharf auf den zweiten Pfosten. Gosenbachs insgesamt gut aufgelegter Keeper Jens Wunderlich konnte den Ball nur noch kurz nach vorne abklatschen, Yigit staubte dankend ab (11.).

Nur wenig später schraubte Madani dann auf 2:0 hoch. Die gute Flanke von Ahmet Akkol brachte er artistisch und sehenswert per Fallrückzieher im Netz unter (15.).

Die Käner ließen es mit der vermeintlich soliden Führung dann etwas zu locker angehen und offenbarten Mängel in der Umschaltbewegung. War bei Tim Stockhammers fulminantem Fernschuss unter die Latte noch kein Vorwurf zu erheben (22.), schalteten die Gastgeber beim gegnerischen Konter in der 25. Spielminute nicht schnell genug in den Defensivmodus um.

Goasemichs Maximilian Göckus behielt dann links im Strafraum die Ruhe und legte für den besser postierten Stockhammer quer, der Rest war Formsache.

In der darauffolgenden Phase gab es gute Chancen auf beiden Seiten. Nachdem Ennis Madani von Yigit zur Grundlinie geschickt wurde, legte Duc-Anh Nguyen Le den Ball für Yigit ab, dessen Schuss jedoch stark von Wunderlich pariert wurde.

Glück hatte Kaan allerdings auf der anderen Seite, dass der Kopfball von Danny Stockhammer nur die Latte küsste.

Als Torhüter Ingmar Klose dann kurz darauf ein Flugball durch die Lappen rutschte, nahm Domenik Berghäuser die Chance dankend wahr und brachte den Aufsteiger, der ohne Torjäger Stefan Stahl auflief, in Führung (41.).

Noch vor der Pause schlug die Heimelf aber zurück. Nach einer feinen Einzelleistung von Yigit, der sich aus dem Zentrum heraus bis zur Grundlinie durchtankte und dann auf den zweiten Pfosten flankte, passierte das Unglaubliche. Dort feierte der kleine Ducy dann das seltene Erlebniss eines Kopfballtores. Ganz präzise drückte  er den Ball in die lange Ecke (45.).

Bei sechs Toren zur Halbzeit versprach die zweite Hälfte spannend zu werden, aber es rappelte nur noch jeweils einmal auf jeder Seite. Zunächst war der SV wieder am Zug. Wieder waren die Käner etwas zu weit aufgerückt und so hatte Berghäuser fast völlig frei Bahn und guckte Keeper Klose dann ganz routiniert aus (53.).

Der kuriose Ausgleichstreffer zum 4:4 würde in Zeiglers wunderbarer Welt des Fußballs allerdings mit Sicherheit zum “Kacktor des Monats“ nominiert. Von einem Abwehrkollegen wurde Carsten Gronemeyer im eigenen Strafraum derart unglücklich am Kopf abgeschossen, dass der Ball von dessen Hirse unberechenbar ins eigene Netz donnerte (69.).

Auch wenn Kaan in den Schlussminuten nochmal eine Druckphase hatte und vermehrt über Standards kam und vorher auch schon mit einem Yigit-Abschluss, der nach kurz ausgeführtem Balijaj-Freistoß knapp über den Querbalken zischte, blieb es am Ende beim insgesamt leistungsgerechten 4:4.

Zwar hatten die Gastgeber über die 90 Minuten mehr Torabschlüsse, ermöglichten den effektiven Gästen von der Alm durch das phasenweise mangelnde Umschaltverhalten aber auch die Gegentreffer.

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