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Ein Spitzenspiel jagt das nächste – Herne zu Gast in Kaan

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Am Sonntag reist der Tabellenfünfte Westfalia Herne ins Breitenbachtal. Bis auf einen Ausrutscher gegen Bielefeld hat die Mannschaft von Christian Knappmann in den letzten Wochen einen Lauf. Der Anstoß erfolgt um 15 Uhr.

Richtig gute Erinnerungen in den Köpfen der Käner erwachen in Gedanken an das Hinspiel. Es war eine Partie, die nicht nur für die Zuschauer am Seitenrand erinnerungswürdig war.

Nach nur fünf Minuten lag der 1. FCKM durch einen schlicht traumhaften Schuss von Sebastian Mützel aus der halblinken Position im Hintertreffen.

Charakterstark kämpften sich die Gäste aber noch vor der Pause zurück. Eine Ecke von Mats Scheld verlängerte Moritz Brato, Marcel Radschuweit golfte dann völlig blank am zweiten Pfosten ein (33.).

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Doch damit nicht genug: Noch kurz vor der Pause stellte das Käner Stürmerduo mit einem schnellen Doppelschlag die Weichen. Erst überwand Dawid Krieger den zögerlichen Torwart Tayfun Altin beim Herauslaufen per Kopf (40.), dann nutzte Norman Wermes nach Balleroberung von Daniel Waldrich eine Unstimmigkeit der SC-Hintermannschaft und blieb im Eins gegen Eins mit dem Schlussmann cool (45.).

Endgültig den Deckel setzte der FC Kaan dann in der 65. Spielminute auf die Begegnung und belohnte sich für eine im Kollektiv herausragende Leistung. Nach Flanke von Andre Schilamow köpfte Krieger wuchtig Richtung Tor, aber Altin wehrte den Ball ab, allerdings genau vor die Füße von Burak Gencal.

Der Flügelspieler hämmerte den Ball ansatzlos in den linken Torwinkel und krönte den bisher höchsten Saisonsieg.

Keinen Sieg gab es für die Käner zuletzt auf Schalke trotz einer über weite Strecken guten Leistung. Auf die eigenen Stärken wollen sich die Gastgeber auch gegen Herne einschießen: „Das ist eine unangenehm zu spielende Mannschaft. Sie haben schon Haltern geschlagen, da steckt Qualität hinter. Es wird eine schwierige Aufgabe gegen eine aggressive und robuste Mannschaft, die von einem euphorischen Trainer angefeuert und in die Zweikämpfe geschickt wird. Wir tun gut daran, wenn wir uns da voll auf uns konzentrieren und all unsere Stärken einbringen“, sagte Trainer Thorsten Nehrbauer im Vorlauf.

Die Westfalia hat ihrerseits mit Christian Knappmann einen Trainer, den man nicht mehr wirklich vorstellen muss. Emotional an der Seitenlinie und stets ehrgeizig hat der Linienchef den Kampf um den 2. Tabellenplatz, den der FC Kaan momentan belegt, noch längst nicht aufgegeben und diese Einstellung auch seiner Mannschaft eingeimpft.

Die Ergebnisse nach der Winterpause belegen auch diese Ambitionen. Lediglich eine überraschende 0:2-Niederlage bei Arminia Bielefeld II kam den Hernern bisher auf ihrer Mission in die Quere, sonst hagelte es in den letzten Wochen Siege gegen den SC Paderborn (3:1), den TuS Haltern (2:0) und den FC Gütersloh (3:1).

Pünktlich schickten beide Vereine ihren Antrag für die Regionalliga-Lizenz ab und auch wenn es auf Seiten der Gäste ein leichtes Post-Geplänkel gab, richtete Nehrbauer auch hier den Blick nur auf den eigenen Verein: „Letztlich geht es darum, dass die Jungs funktionieren. Natürlich kriegt die Mannschaft auch mit, was in den letzten Tagen passiert ist, aber unser Verein hat den Antrag für die Lizenz gestellt und das ist eine gute Basis, um am Sonntag noch mehr Vollgas zu geben.“

Ob Johannes Burk, der sich gegen die U23 des FC Schalke verletzte, am Sonntag auflaufen kann, ist noch fraglich. Die endgültige Diagnose von Mannschaftsarzt Dr. Ladislav Biro steht noch aus.

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