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Rückblick: Aufstieg dank Mentalität

 

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Ein Blick auf die Rückrunde zeigt, dass die Zeit zwischen Februar und Juni 2018 wirklich nichts für schwache Nerven war. Er zeigt aber auch, dass die Mentalität der 1. Mannschaft ausschlaggebend für den Aufstieg war.

Nachdem die 1. Mannschaft die Hinrunde auf dem 1. Tabellenplatz der Oberliga Westfalen beendete, aber seit November 2017 wegen des Wintereinbruchs kein Pflichtspiel mehr absolvierte, fiel der Startschuss für die Rückrunde nach einer mehrheitlich guten Wintervorbereitung am 17. Februar 2018 in Paderborn.

Nachdem schon der Saisonauftakt beim FC Eintracht Rheine schlecht verlief, erlebten die Käner auch bei den Paderstädtern einen total gebrauchten Tag. Nicht nur, weil Marcel Radschuweit sich erneut einen Mittelfußbruch zuzog, sondern auch weil das Spiel mit 0:2 verloren ging, war es ein Nachmittag zum Vergessen.

Trotz einer dominanten Vorstellung riss danach im Heimspiel gegen den TuS Haltern bei einer denkbar ungünstigen 0:1-Niederlage auch noch die beachtliche Heimserie des FCKM.

Bielefeld

Es deutete sich ein klassischer Fehlstart an, aber bei der 2. Mannschaft von Arminia Bielefeld bewies das Team echte Nehmerqualitäten und konterte zwei Rückstände mit den beiden verwandelten Elfmetern von Mats Scheld. In den äußerst spannenden Schlussminuten sorgte Johannes Burk dann für die viel umjubelte Entscheidung zum 3:2 aus Sicht Kaan-Marienborns.

Beim nächsten Auftritt in der heimischen Herkules-Arena fand die Nehrbauer-Elf dann auch im Breitenbachtal wieder zu alter Stärke zurück und bezwang den FC Gütersloh nach einem Tor von Norman Wermes und dem 1. Saisontor von Außenverteidiger Arthur Tomas glatt mit 2:0.

Im Nachholspiel gegen die Hammer Spielvereinigung mussten sich die Siegerländer dafür mit einem 0:0 begnügen. In der Anfangsphase stellte die HSV Kaan vor massive Probleme, nach einigen Umstellungen fand das  Heimteam die Balance aber schnell wieder.

Danach ging es zum FC Brünninghausen, bei dem der auswärtige FC ohne Wenn und Aber die schwächste Mannschaftsleistung der Saison zeigte und deshalb auch verdient mit 0:2 unterlag.

SFS

Eine Reaktion war gefragt und im Lokalderby gegen die Sportfreunde Siegen zeigten die Käner auch insgesamt eine starke Partie, mit dem Schönheitsfehler, dass die sehenswerte Bude von Dawid Krieger und das Tor von Toni Gänge nicht zum Sieg reichten, da ein Last-Minute-Gegentreffer noch zum 2:2 führte.

Nach diesem unnötigen Punktverlust bezwang Kaan dafür Rot-Weiss Ahlen spielerisch mit 2:0. Es zeigte sich dabei, dass auch Spieler, die längere Zeit nur in der Reservistenrolle waren, von jetzt auf gleich eine bedeutsame Rolle einnehmen können. So steuerte nämlich Marius Jung den Führungstreffer herbei, den Mats Scheld vom Punkt mit seinem 8. Saisontreffer ausbaute.

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Im Schatten der Veltins-Arena auf Schalke demonstrierte Kaan-Marienborn in der folgenden Begegnung, wie man die U-Mannschaft eines Bundesligisten dominiert, aber an der eigenen Chancenverwertung scheitert. Das 0:2 bei der Knappenschmiede war vielleicht das treffendste Sinnbild für das große Manko, die manchmal noch mangelnde Effizienz vor dem gegnerischen Tor.

Herne

Nachdem dann auch Westfalia Herne nach einem Doppelpack von Marius Jung mit 2:0 bezwungen wurde, setzte es beim FC Lippstadt eine 1:3-Niederlage. Konterspiel in Perfektion bot der spätere Meister am Bruchbaum dar, gegen das zumindest an diesem Tag kein Kraut gewachsen war.

Unter der Vorwoche musste die 1. Mannschaft leider im Halbfinale des Krombacher Kreispokals die Segel streichen. Beim Bezirksligisten TSV Weißtal unterlag der Oberligist mit 1:2, bevor dann das Spitzenspiel der Liga seine Schatten voraus warf.

ASC

Vor knapp 400 Zuschauern ging der ASC 09 Dortmund zwar in Führung, aber Kapitän Toni Gänge war einmal mehr zur Stelle und markierte den Ausgleich. Sein 1. Saisontor hatte sich Daniel Waldrich dann für diesen besonderen Moment ausgesucht und brachte den Sieg vor den Fernsehkameras aus dem Ruhrpott in trockene Tücher.

Sprockhövel

Auswärts beim TuS Ennepetal erkämpfte sich der 1. FC Kaan-Marieborn durch das goldene Tor von Stürmer Dawid Krieger dann einen wichtigen Auswärtsdreier, ehe die in der Hinrunde so charakteristische Standardstärke beim 3:1 über die TSG Sprockhövel zurückkehrte. Dawid Krieger und Burak Gencal trafen zunächst, dann machte der eingewechselte Enrico Balijaj endgültig den Deckel drauf.

Eine sportliche Rechnung beglichen die Käner daraufhin mit dem FC Eintracht Rheine. Nach dem 1:3 im Hinspiel lautete das Endresultat im Breitenbachtal 2:1. Nachdem Burak Gencal per Kopf einnetzte, verwandelte Daniel Waldrich einen an ihm verursachten Foulelfmeter selbst zum Heimsieg.

SV Lippstadt

Somit verdiente sich die Mannschaft das 1. Endspiel um den möglichen Aufstieg in die Regionalliga West. Gegen den SV Lippstadt bewies Kaan vor einer überragenden Kulisse von knapp 1600 Zuschauern wieder die nötige Geduld, ehe Krieger mit einem sensationellen Kopfball für die Führung sorgte. Waldrich machte schließlich nach Vorarbeit von Norman Wermes alles klar.

Dann war es soweit: Showdown am letzten Spieltag! Mehr Spannung konnte diese Oberliga-Saison nun wirklich nicht bieten. Vor 783 Zuschauern, davon fast 200 mitgereisten Käner Anhängern, war die Spannung gerade in der Schlussphase kaum noch zu ertragen.

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Das 0:0 in der EVORA-Arena reichte aber letztlich aus, um im zweiten Jahr in der Oberliga Westfalen als Tabellenzweiter in die Regionalliga aufzusteigen und gleichzeitig die bislang denkwürdigste Saison in der Geschichte des noch blutjungen Vereins zu schreiben.

Das ist Kaansinn!

 

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