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1. Mannschaft erkämpft mit Mentalität die Punkteteilung in Wuppertal

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Auswärts reagierte die 1. Mannschaft beim Wuppertaler Sportverein stark auf den Rückstand und nahm im Stadion am Zoo nach dem 1:1 einen Zähler mit auf die Heimreise.

Ohne die gesperrten Leon Binder und Daniel Waldrich, aber auch den kurzfristig ausgefallenen Stürmer Dawid Krieger schenkte Trainer Thorsten Nehrbauer Marcel Radschuweit und Elsamed Ramaj das Vertrauen.

Mit diesen zwei Änderungen in der Startelf begannen die Käner vor 2152 Zuschauern mutig und hatten nach nicht einmal 2 gespielten Minuten die erste gute Möglichkeit durch Elsamed Ramaj, der den Ball links am Tor vorbeilegte.

Es war der Auftakt in eine sehr aktive Anfangsphase, in der die Gäste durch eine Volleyabnahme von Mehmet Kurt und zwei Fernversuche von Burak Gencal in den ersten 15 Minuten schon vier Abschlüsse produzierten.

Auf der anderen Seite bestand Christian Bölker die erste ernsthafte Prüfung nach einem Flugball auf Jonas Erwig-Drüppel mit einer schnellen Fußabwehr.

Nachdem Marcel Radschuweit eine Kurt-Ecke über den Querbalken köpfte, konnten Christian Bölker und Semih Yigit auf der anderen Seite den nächsten langen Ball auf Kevin Hagemann nicht entscheidend klären. Der Wuppertaler schob daraufhin zur Führung ein (22.).

Mental stark blieb der Aufsteiger aber direkt im Spielgeschehen und kam nur 3 Minuten später zum verdienten Ausgleich.

Ein Schuss von Kenan Dünnwald-Turan aus der halbrechten Position wurde zur Ecke abgefälscht. Mehmet Kurt trat auch diese Standardsituation.

Zwar wehrte der WSV den Ball ab, allerdings zentral vor die Füße von Toni Gänge. Der Kapitän behielt die Übersicht und hatte das Auge für seinen besser postierten Innenverteidiger-Kollegen Jannik Schneider, der am langen Pfosten völlig blank in die lange Ecke einschob.

Trotz des schwer zu bespielenden, weil nicht im besten Zustand befindlichen Naturrasens suchten die Käner bis zur Halbzeit den spielerischen Ansatz, zeigten immer wieder gute Kombinationen, verpassten es lediglich, sich weitere zwingende Torchancen herauszuspielen.

Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff hätte Kenan Dünnwald beinahe für die Führung gesorgt. Nachdem Ramaj vom linken Flügel Burak Gencal zentral einsetzte, schickte Kaans bislang bester Torschütze den Neuzugang mit einem Steilpass auf die Reise, an dessen scharfer Hereingabe rutschte Stürmer Dünnwald aber um die berühmten Zentimeter vorbei.

Das Trainerteam nahm danach den gelb vorbelasteten Semih Yigit aus der Partie und brachte John Buceto, wenig später kam auch Jens Bauer für Gencal.

Nach knapp 60 Minuten kam Wuppertal stärker auf und erhielt nach einem Kontakt von Marcel Radschuweit an Marco Cirillo einen Foulelfmeter. Dennis Malura übernahm die Verantwortung, schoss halhhoch, aber Christian Bölker lenkte den Strafstoß mit einem überragenden Reflex an das Aluminium.

Kaan-Marienborn überstand diese Druckphase und erspielte sich zwei gute Konterchancen durch Bauer und den in der 80. Minute eingewechselten Schilamow. Beide fanden mit ihren Hereingaben im Zentrum aber keinen Abnehmer.

In den verbliebenen Minuten hatte Wuppertal eine zweite und letzte Druckphase, aber Bölker hielt auch den Kopfball des bis dahin total abgemeldeten Christopher Kramer aus 5 Metern, während die Käner danach im Glück waren, dass die Hausherren den zweiten Pfosten nach einer Hereingabe des eingewechselten Semir Saric nicht besetzt hatten.

Es blieb so bei einem wichtigen Auswärtspunkt in Wuppertal. Am kommenden Samstag empfängt der 1. FC Kaan-Marienborn um 14 Uhr den Bonner SC 


Wuppertaler SV – 1. FC Kaan-Marienborn 1:1 (1:1)

Aufstellung: Bölker, Yigit (57. Buceto), Schneider, Gänge, Tomas, Radschuweit, Lo Iacono (80. Schilamow), Kurt, Gencal (63. Bauer), Ramaj, Dünnwald-Turan

Bank: Brammen (ETW), Brato, Scheld, Varli

Tore: 1:0 Kevin Hagemann (22.), 1:1 Jannik Schneider (26.)

Besondere Vorkommnisse: Christian Bölker pariert den Elfmeter von Marco Cirillo

Schiedsrichter: Philipp Hüwe

Assistenten: Timo Gansloweit, Tim Zahnhausen

Zuschauer: 2152

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