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Verrücktes Spiel mit glücklichem Ende für Oberhausen

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Erneut wurde der große Kampf nicht belohnt: Der 1. FC Kaan-Marienborn unterlag dem Tabellenzweiten Rot-Weiß Oberhausen nach verrückten 93 Minuten mit 3:4 (2:2).

Mit zwei Überraschungen wartete Thorsten Nehrbauer in der Startaufstellung auf. Thorsten Nehrbauer beorderte  Jonas Brammen für Christian Bölker zwischen die Pfosten und setzte zunächst auf eine Viererkette, bei der Mats Scheld den rechten Außenverteidiger gab. Die nach Gelbsperre zurückgekehrten Zlatko Muhovic und Elsamed Ramaj nahmen zunächst auf der Bank Platz.

Bei Schneefall und Temperaturen um den Nullpunkt startete Kaan-Marienborn forsch in die Partie und hatte schon in der 1. Spielminute die Führung vor Augen. Nach einem Fehlpass der Gäste hatte Daniel Waldrich schon den Torhüter umkurvt, noch vor dem Querpass auf den mitgelaufenen Burak Gencal wurde ihm aber der Ball vom Fuß gespitzelt.

Oberhausen kämpfte sich nach dominanten Anfangsminuten der Käner aber in die Partie und kam in der 18. Spielminute zur Führung. Raphael Steinmetz wurde etwa 23 Meter zentral vor dem Tor nicht richtig angegriffen, fasste sich ein Herz und zog einfach mal ab, der Ball schlug unter der Latte ein.

Noch dicker kam es für Kaan in der 26. Spielminute. Eine Flanke von Steinmetz wehrte Kapitän Toni Gänge genau vor die Füße von Cihan Özkara ab, der keine Probleme hatte, das runde Leder im rechten Eck unterzubringen.

Der Favorit lag vorne, aber Kaan zeigte eine starke Mentalität. Nur 6 Minuten später stellte Burak Gencal den Anschlusstreffer her. Nach einer Flanke von Tiziano Lo Iacono auf Zuspiel von Yigit offenbarte die RWO-Hintermannschaft eine Unsicherheit, Burak Gencal war sofort zur Stelle und setzte Keeper Davari den Ball zur Höchststrafe durch die Hosenträger.

Und der beste Torschütze der Nehrbauer-Elf war noch nicht fertig, in der 37. Spielminute brachte Scheld eine abgefälschte Ecke in den Strafraum, Kopfballverlängerung und Gencal mogelte den Ball aus der Luft an Davari vorbei – plötzlich stand es 2:2.

Die abwechslungsreiche erste Halbzeit versprach hochspannende 45 Minuten in Durchgang zwei. So sollte es dann auch kommen.

Die erste Großchance nach der Pause gehörte den Gastgebern. Nach einem erzwungen Ballgewinn Arthur Tomas und Lo Iacono nahm Letzterer Tempo auf und legte dem mitgelaufenen Burak Gencal den Ball vor – allerdings auf den etwas schwächeren rechten Fuß.

Gencal scheiterte dann am herausgelaufenen Davari im Kasten der Oberhausener. Eine Minute später folgte aber schon der nächste Torerfolg. Lo Iacono steckte den Ball auf Jannik Schneider durch. Dessen Schuss im Strafraum wurde zwar von Davari abgewehrt, allerdings genau vor die Füße von Lo Iacono, der den Ball überlegt in die lange Ecke schob (52.).

Doch auch die Gäste aus Oberhausen bewiesen in der Folge Charakter. Mit Dario Schumacher und dem Torschützen Tarik Kurt waren gleich zwei Einwechselspieler am 3:3 beteiligt (75.) und nach einer Chance durch Semih Yigit nach einer starken Willensleistung des Außenverteidigers schlug Kurt auf der anderen Seite erneut erbarmungslos zu.

Einen Distanzschuss wehrte Torhüter Jonas Brammen noch mit einem schnellen Abtauchen seitlich ab, Kurz schaltete dann den Ticken schneller als die Käner Defensive und schob den Ball ein (89.).

Nach 93 Minuten ging Rot-Weiß Oberhausen als glücklicher Sieger vom Platz und wahrte so die Chancen im Meisterschaftsrennen. Für Kaan-Marienborn geht es am Dienstag bei der U23 von Borussia Dortmund weiter.


1.FC Kaan-Marienborn – Rot-Weiß Oberhausen 3:4 (2:2)

Aufstellung: Brammen, Yigit, Schneider, Gänge, Scheld, Kurt, Brato, Waldrich (83. Muhovic), Lo Iacono (70. Ramaj), Tomas, Gencal

Bank: Bölker (ETW), Schilamow

Tore: 0:1 Raphael Steinmetz (18.), 0:2 Cihan Özkara (26.), 1:2 Burak Gencal (32.), 2:2 Burak Gencal (37.), 3:2 Tiziano Lo Iacono (52.), 3:3 Tarik Kurt (75.), 3:4 Tarik Kurt (89.)

Schiedsrichter: David-Markus Koj

Assistenten: Florian Heselmann, Dominik Mynarek

Zuschauer: 638

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