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Frohen Mutes nach Wiedenbrück

SC Wiedenbrück

Mit neu geschöpfter Hoffnung reist der 1. FC Kaan-Marienborn am Samstag (14 Uhr) zum Duell gegen den direkten Tabellenkonkurrenten SC Wiedenbrück.

Wer könnte es vergessen, das Hinspiel im Siegener Leimbachstadion, als die Käner den SCW mit 5:1 im Hinspiel auf eine unschöne Heimreise schickten. Daniel Waldrich mit einem Traumtor (32.), Kenan Dünnwald-Turan (40.), Tiziano Lo Iacono (50./80.) und Mehmet Kurt (83.) sorgten trotz des zwischenzeitlichen 3:1 durch einen Foulelfmeter von Daniel Brinkmann für den höchsten Sieg in der jungen Regionalliga-Geschichte.

Es war aber nicht das einzige Aufeinandertreffen, denn an gleicher Stelle trafen sich die beiden Regionalligisten nur ein paar Wochen später, um das Viertelfinale des Westfalenpokals auszutragen.

Dort zeigte sich die Mehnert-Elf deutlich formverbessert und bezwang den FC Kaan trotz der Führung von Burak Gencal aus der 45 Spielminute nach Treffern von Marcel Leenemann (57.) und Patrick Schikowski (86.) noch mit 2:1.

Dass die Gäste den Vergleich mit dem SC schon zweimal durchführen konnte, wertete Co-Trainer Tobias Wurm als Vorteil: „Wir kennen den Gegner und werden bestens vorbereitet sein. Den Beweis, dass wir Wiedenbrück schlagen können, haben wir schon erbracht, aber wir wissen auch, dass uns eine gestandene Regionalliga-Mannschaft erwartet. Eine gute Halbzeit reicht nicht, wir müssen unsere Stärken und unsere Moral über 90 oder 95 Minuten abrufen.“

Einen eminent wichtigen Sieg im Abstiegskampf feierte die Heimelf am vergangenen Samstag mit dem überraschend deutlichen 3:0 beim Wuppertaler SV. Nachdem der Tabellennachbar zuvor auch schon den SV Rödinghausen mit 1:0 bezwang, ist das Selbstbewusstsein im Lager der Ostwestfalen gestiegen.

Für beide Seiten ist es ein Schlüsselduell: „Beide Mannschaften brauchen noch Punkte. Mit der Ausbeute wird es für den Klassenerhalten nicht reichen. Wir wollen natürlich punkten und dürfen keine Angst vor diesem Spiel haben. Ich sehe einen kleinen Vorteil in der Tatsache, dass wir uns seit dem 1. Spieltag mit dem Thema Abstiegskampf beschäftigen und diesen auch annehmen, wie die Jungs nicht nur in Dortmund gezeigt haben.“

Etwas stolz blickte der Co-Trainer in diesem Zusammenhang auf den Teamgeist: „Bei uns steht eine Mannschaft auf und neben dem Platz, die den Namen wirklich verdient hat. Wenn man sieht, wie unsere Ersatzspieler Schilamow, Scheld und Brato beispielsweise den gehaltenen Elfmeter von Christian Bölker gegen den BVB bejubelt haben, dann sagt das mehr als tausend Worte.“

Auf Seiten Kaans ist Jannik Schneider (fünfte Gelbe) zu einer Zwangspause gezwungen. Der zuletzt erkrankte Ex-SCWler Zlatko Muhovic kehrt dafür wieder in das Aufgebot zurück. Dawid Krieger und Tom Zündorf haben ebenfalls wieder am Mannschaftstraining teilgenommen, ob es beidem Duo für eine Kadernominierung reicht, entscheidet sich aber erst kurzfristig.

Der Langzeitverletzte Jens Bauer (Kreuzbandriss) fällt natürlich aus. Die Wiedenbrücker können indes nicht auf den Einsatz von Marwin Studtrucker hoffen. Auch er erlitt einen Kreuzbandriss, auch für ihn ist die Saison damit gelaufen.

Spiel-Infos:

SC Wiedenbrück – 1. FC Kaan-Marienborn
Datum: 20.04.2019
Uhrzeit: 14 Uhr
Jahnstadion, Rietberger Straße 29, 33378 Rheda-Wiedenbrück
Schiedsrichter: Niklas Dardenne (SG Sportfreunde 69 Marmagen-Nettersheim)

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