Teil 3: Die Fussballmannschaften des TuS Kaan-Marienborn 1963-1969

Die Fußballmannschaften des TuS Kaan-Marienborn 1963-1969

Der TuS Kaan-Marienborn unterhielt 1964 zwei Senioren-, eine C- und eine A-Jugendmannschaft. In der seinerzeitigen C-Jugendmannschaft spielte gelegentlich technisch gekonnt auch der heutige Hauptförderer des 1. FC Kaan-Marienborn, Herr Christoph Thoma.

Die 1. Mannschaft des TuS Kaan-Marienborn beendete als Vierte der Bezirksklasse die Saison 1963/1964.

Seinen größten fußballerischen Erfolg feierte der TuS Kaan-Marienborn in der Spielzeit 64/65.

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Foto von: Wolfgang Schröder, Hamm

Die aus den bisherigen Spielern Ulrich Wenzel, Rolf Diehl, Jupp Trogisch, Friedrich Schöler, Ulrich Nöh, Werner Kölsch, Bernhard Streier, Klaus Haase, Günter Adams, Horst-Dieter Hoffmann, Horst-Dieter Feuring, Ulrich Wilhelm und Berthold Maag bestehende Mannschaft wurde durch die der Kreismeister- A-Jugendmannschaft entwachsenen Spieler Werner Busch, Erich Nöh, Klaus Rauer und Erich Hoffmann ergänzt und verstärkt. Man gewann die Bezirksklassenmeisterschaft 64/65 und stieg in die Landesliga Südwestfalen auf. Klaus Rauer belegte den zweiten, Werner Busch und Erich Hoffmann vordere Plätze in der Torschützenliste der Bezirksklasse. Drei Jahre gehörte man der seinerzeitigen vierthöchsten Spielklasse, der Landesliga, an.

Die Organisation des Jugendfußballs in den verschiedenen Altersklassen unterstand den einzelnen Fußballkreisen im Bereich des westfälischen Fußballverbandes. Die seinerzeitig selbständigen politischen Kreise Siegen und Wittgenstein waren schon zu einem Fußballkreisverband zusammengefasst. Fußballkreisübersteigende Ligen existierten im Gegensatz zu heute im Jugendbereich nicht. Lediglich die jeweiligen Kreismeister konnten in Ausscheidungsspielen nach dem k.o.-Prinzip den Westfalenmeister und ggf. den Westdeutschen Fußballmeister ermitteln.

Da der TuS Kaan-Marienborn keine eigene B-Jugendmannschaft unterhielt, mussten die aus Altersgründen der C-Jugend entwachsenen Spieler Aufnahme in die
A-Jugendmannschaft finden, um weiterhin fußballerisch tätig sein zu können.

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Foto von: Wolfgang Schröder, Hamm

Neben den Meisterschaftsspielen beteiligte sich die A-Jugend des TuS Kaan- Marienborn auch an den Pokalspielen des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein und wurde erstmalig in der Saison 1962/1963 Kreispokalsieger. Bis auf die zu diesem Zeitpunkt noch C-Jugendlichen Rolf-Werner Viting und Wolfgang Schröder war die Mannschaft weitgehend mit der identisch, die später noch näher beschrieben werden wird.

Die fußballkreislich organisierten Spiele der A-Jugend fanden zunächst in sogenannten Gruppenspielen in Hin- und Rückspielen statt. Der Fußballkreis Siegen-Wittgenstein wies sechs verschiedene Gruppen auf, die seitens des Kreisjugendvorstandes unter Berücksichtigung lokaler Gesichtspunkte und vermeintlicher Spielstärke zusammengesetzt wurden. Die einzelnen Vereine in dieser Gruppenspielphase unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Spielstärke sehr erheblich, so dass oft zweistellige Ergebnisse zustande kamen. Als unser einziger ernstzunehmender Konkurrent in den Gruppenspielen erwies sich die A-Jugend des TSV Trupbach, die wir in zwei Spielen jeweils schlagen konnten. Gemeinschaftlich zogen wir und der TSV Trupbach als die beiden Erstplatzierten unserer Gruppe in die Endrunde der Kreisjugendmeisterschaft der Fußball A-Jugend ein, die wiederum in zwei Gruppen zu jeweils sechs Vereinen in Hin- und Rückspielen ihre Erstplatzierten ermittelten. Diese beiden Mannschaften spielten in einem Endspiel den Kreisjugendmeister aus. Nähere Einzelheiten bezüglich der Endrundengruppen können der beigefügten Anlage der „Neuen Sportwoche“ vom 20.4.1964 entnommen werden.

Hauptkonkurrent um die Endspielteilnahme unserer Endrundengruppe war die A-Jugend der Sportfreunde Siegen. Im Hinspiel im Leimbachstadion erzielten wir ein 1:1 Unentschieden, so dass in einem Rückspiel zwischen den seinerzeitig sicherlich zwei besten Jugendmannschaften des Kreises der Teilnehmer an dem Endspiel ausgespielt werden musste. Alles über dieses Spiel, dem über 1000 Zuschauer beiwohnten, ist auch letztgenannter Anlage zu entnehmen.

Jedem von uns Spielern und auch den Betreuern war bewusst, die zweite Begegnung mit den Sportfreunde Siegen war das vorweggenommene Endspiel um die Kreisjugendmannschaft. Eine Niederlage gegen den schon feststehenden Endspielteilnehmer TSV Trupbach wurde von Niemandem ernsthaft in Erwägung gezogen, da wir die Trupbacher schon zwei Mal in den vorausgegangenen Gruppenspielen besiegt hatten.

Ergänzend darf ich noch eine in mir haftend gebliebene, geradezu episodische Beobachtung anfügen.

In Folge des Fehlens entsprechender Umkleidemöglichkeiten auf dem Sportplatz zogen wir uns im Regelfalle in der legendären Vereinsgaststätte „Mimi Schneider“ um und machten uns etwa 20 Minuten vor Spielbeginn auf den Weg zum Sportplatz.

Unter der die Eisenbahnlinie kreuzenden Brücke konnte man schon erkennen, welche große Zuschauerzahl dieses die Kreismeisterschaft vorentscheidende Spiel angelockt hatte. Die vorher beschriebene hohle Gasse war errichtet, an ihrem Eingang thronte der uns allseits bekannte, das Vereinsgeschehen über viele Jahre bestimmende frühere erste Vorsitzende des Vereines, Herr Alfred Weber. Wie es sich in früheren Zeiten für einen Bankdirektor der Commerzbank geziemte, trug er wie immer einen Sonntagsanzug, vermutlich bester Bender’scher Qualität.

Aber wie hatte sich dieser Anzug verändert. Er sah vollends deformiert aus. In Höhe der Hosentaschen hatten sich scheinbar nach unten hängende Klumpen ausgebildet, die fast die Kniescheiben berührten. Die Taschen des Jacketts waren vollends ausgebeult.

Beim Näherkommen erkannte man die Ursächlichkeit des sonderbaren anzuglichen Befindens. Vor der hohlen Gasse stauten sich lange Zuschauerreihen. Die Eintrittskarten waren längs ausgegangen bzw. der zeitliche Aufwand jedem Zuschauer eine Karte auszuhändigen war aus zeitlichen Gründen wegen des bevorstehenden Spielanfanges nicht zu bewerkstelligen.

Auch die vorher erwähnten Zigarrenkisten standen zur Aufnahme der Eintrittsgelder offenbar nicht zur Verfügung. Aber wohin mit den zahlreichen Eintrittsgeldern?

Nur hinein in die Taschen des Anzugs, mag sich Herr Alfred Weber gedacht haben. Je größer die Klumpen, die auf meinen Oberschenkeln, den Kniescheiben und Hüften lasten, desto lohnender ist es für den TuS Kaan-Marienborn.

Der vielen Einzelheiten des besagten Spieles kann ich mich nicht mehr erinnern. Nur eine Gegebenheit ist mir in unvergessener Erinnerung geblieben.
Etwa zehn Minuten vor Schluss konnte ich den möglicherweise für die Erringung der Kreisjugendmeisterschaft erforderlichen Ausgleich erzielen. Nicht diese Tatsache an sich ist hauptsächlich in meinem Gedächtnis verblieben, sondern die zehn Sekunden, die sich danach abspielten. Der Ball hatte schon fünf Sekunden zuvor die gegnerische Torlinie überschritten, als ich mich, die Arme hochreißend, in Blickrichtung der Mittellinie abwandte.
Aber was war mit unserem Mannschaftskapitän Werner Busch geschehen? Regungslos hingen die Arme seitlich an seinem Körper herab. Mund und Augen weit aufgerissen, schien er zu einer Salzsäule erstarrt zu sein. Es dauerte 6-7 Sekunden bis er begriff, was geschehen war.
Das 2:2 bedeutete in diesem Moment die Endspielteilnahme für uns.

Dann folgte die Eruption einer unwahrscheinlichen Leidenschaft, wie ich sie selten erlebt habe und nie vergessen werde. Werner Busch lief drei bis vier Schritte an, der zwei bis drei Meter messende Flug auf mich schien für Werner wie ein Sprung in die eigene Glückseligkeit zu sein.

Das vor 1200 Zuschauern in Weidenau stattfindende Endspiel gewannen wir eindeutig und aufgrund des Spielverlaufes verdient mit 4:1 Toren. Näheres bzgl. dieses Spieles ist der erwähnten Anlage vom 11.04.1964 zu entnehmen.

Leider schieden wir im ersten Spiel um die Westfalenmeisterschaft gegen den TuS Eiringhausen schon frühzeitig aus.

Ein in der ersten Spielminute aus klar erkennbarer Abseitsstellung erzieltes Gegentor konnten wir trotz dauernder Feldüberlegenheit nicht egalisieren.

Um Kreispokalsieger 1963/1964 zu werden, mussten wir zweimal antreten.
Das erste Endspiel endete 2:2 unentschieden, zwei Tage später, am 30.06.1964, besiegten wir den FC Kreuztal dann mit 2:0 Toren und schafften damit das Double (s. weitere Anlagen).

Das Team, die Herkulaner Lehrlinge, der Käner Pfad, der Käner Weg, der Siegerländer Weg, die Vision des 1. FC Siegerland

Im Folgenden sei es erlaubt, den Trainer, den Jugendleiter und die 50-Jahre Jubilare der Meistermannschaft und deren Besonderheiten näher zu beschreiben.

Bewusst falsche Darstellungen und Unterstellungen sind gewollt und erkennbar, frei Erfundenes wird als solches benannt, Vergessens ist durch Erinnerungslücken bedingt. Nie wird etwas widergegeben, um den Erwähnten zu kränken.

Trainer war Herr Otto Horn, ein gebürtiger Badener. Über seinen eigenen Lebensweg berichtete die Siegener-Zeitung am 15.12.2010 anlässlich der eisernen Hochzeit des Ehepaares Horn ausführlich. Otto Horns Lebensfreude, die gelegentliche Nervosität und sein badischer Dialekt und Satzbau erzeugten Heiterkeit und Respekt gleichzeitig. Sätze wie: „Der wo links steht, fängt rechts an zu hupfen, Buccch zuerst“ waren eindeutig das Konditionstraining einleitende Anordnungen dieses früheren kriegserfahrenen Matrosen.

Herr Horn verstarb in gesegnetem Alter im Jahre 2012.

Herrn Horn völlig untergeordnet war der Fußball-Jugendleiter des TuS Kaan-Marienborn und Betreuer der A-Jugend, Herr Willi Busch.

Willi Busch übte das Amt des Jugendleiters nur sehr kurzfristig aus.

Mehrfach verheiratet, war er ein humorloser strikter Antialkoholiker.

Zu den übrigen Ortsvereinen in Kaan-Marienborn pflegte er keinerlei Beziehungen. Den Schützenplatz betrat er nie; Versammlungsräume des Kirchenchors, des Männergesangvereines und des Spielmannzuges waren ihm fremd. Den Schiedsrichter vor Kritik zu schützen, war höchstes Gut dieses hochgewachsenen Mannes und seiner jugendleiterischen Tätigkeit.

Neben dem TuS Kaan-Marienborn gehörte Willi Busch als Protestant lediglich als außerordentliches und einziges männliches Mitglied dem Jungfrauenverein der Katholischen Kirche Kaan-Marienborn an.

Dem DFB gegenüber feindlich gesinnt, wollte er dessen 1964 noch herrschendes Verbot bezüglich des Frauenfußballs torpedieren. Er gründete eine Jungfrauen-Fußballmannschaft. Diese sollte ihr erstes Spiel gegen die Fußballmannschaft eines im Westerwald gelegenen Nonnenklosters austragen. Da sich das Nonnenkloster in der Diözese Limburg befand, war die Zuständigkeit des Limburger Bischofs für die Ausrüstung der Nonnenmannschaft mit Fußballtrikots, straffen BH´s, Fußballschuhen, Bällen etc. gegeben. Zudem bat Herr Busch den Bischof wegen der begrenzten finanziellen Möglichkeiten der Katholischen Kirche Kaan-Marienborn auch „seine“ Jungfrauenmannschaft entsprechend auszurüsten.

Anstelle der erhofften fußballerischen Utensilien ging jedoch ein bischöflich großzügig gezeichneter Barscheck in Höhe von 10.000 DM bei Willi Busch ein. In einem kurzen Anschreiben führte der Bischof aus, insbesondere die Anschaffung von etwa dreißig straffen BH´s sei mit der bischöflichen Würde nicht vereinbar.

Willi Busch, völlig unerfahren im Umgang mit jeder Art von Schecks, meinte aus dem „Stück Papier“ die prinzipielle bischöfliche Zustimmung erkennen zu können, die Mannschaften entsprechend auszurüsten.


Willi Busch schrieb dem Bischof zurück, dessen Besorgnis um die Verletzung der bischöflichen Würde wegen der Anschaffung „straffer BH´s“ könne er gut verstehen. Aufgrund seiner mehrfachen Eheschließungen besitze er eine gewisse Erfahrungen mit „straffen und auch schlaffen BH´s“. Diesen „erregenden“ Teil der Sportausrüstung werde er beschaffen. Den Barscheck sandte Willi Busch an den Bischof zurück.

Laut kürzlicher staatsanwaltlicher Ermittlungen lagerte der Barscheck über Jahrzehnte im bischöflichen Safe. Erst vor etwa zwei Jahren sei der Scheck eingelöst worden.
Allerdings sei die Summe von nunmehr 5.000 Euro zweckentfremdet und nicht zur Anschaffung von Sportausrüstungen verwandt worden. Vielmehr sei mit diesem Betrag z.T. die Einrichtung eines bischöflichen Whirlpools durch den vorletzten Limburger Bischof finanziert worden. Verständlicherweise macht die zuständige Staatsanwaltschaft keine Angaben darüber, ob der genannte und ästhetischen Dingen sehr aufgeschlossene Bischof einzelne der nunmehr 70 bis 80-jährigen seinerzeitigen Jungfrauen und Nonnen je zu einem gemeinsamen Bad in den Whirlpool eingeladen hat.

Lieber Werner Busch, sollte ich einzelne Charakterzüge Deines Bruders falsch und unrichtig dargestellt oder gar frei erfunden haben, erbitte ich Deine diesbezügliche Korrektur.

Herr Willi Busch verstarb für uns alle viel zu früh schon im Jahre 1997.

Helmut Knaus war der A-Jugend einziger Torwart. Einen zweiten gab es nicht. Daher verletzte sich Helmut nie. Er verfügte über ein ausgezeichnetes Stellungsspiel und war gedanklich konzentriert immer auf voller Höhe des Spielgeschehens. Als mitdenkender Torwart strahlte er eine große Ruhe aus. Er stammte wie sein „Kumpel“ Erich Hoffmann aus Obersdorf-Rödgen.


Helmut Kraus verstarb für uns alle viel zu früh schon im Jahre 2010.

Als rechter Verteidiger trug Rolf-Werner Viting – nach Wilhelm Schröder „Emmi Lopatas Jong“ – die Rückennummer 2. Vierzehn bis fünfzehnjährig, noch dem jüngeren B-Jugend Jahrgang zugehörig, nahm er an allen Meisterschafts- und Pokalspielen jeweils über die gesamte 80-minütige Spieldauer teil. Flink, konzentriert und ballgewandt setzte er sich gegen meist körperlich stärkere Kontrahenten geschickt durch. Rolf-Werner ist seit ewigen Jahren bekennender Fan des 1. FC Köln.
Sein Gedächtnis für Fußballergebnisse und Mannschaftsaufstellungen ist phänomenal. Den „Kicker“ speicherte er in seinem Kopf fehlerfrei ab.

Über die weiteren Beziehungen zwischen Rolf-Werner und dem TuS Kaan-Marienborn zu berichten, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Zu bekannt ist sein langjähriges Wirken in der 1. und 2. Fußballseniorenmannschaft.

Zu seinem 50. Geburtstag lud er auf seine Kosten die Traditionsmannschaft von Borussia Dortmund, u.a. mit Lothar Emmerich zu einem Kräftevergleich mit der Alt-Herren Mannschaft des TuS Kann-Marienborn in das Breitenbachtal ein.

Das seinerzeitige Halbzeitergebnis lautete 1:1 Tore. Des Spielendstandes erinnere ich mich nicht mehr genau.

Rolf-Werner ist Gründungsmitglied des 1. FC Kaan-Marienborn. Seinem Einsatz verdankte der 1. FC Kaan-Marienborn nicht nur als 1. FC Kaan das Lebenslicht erblickt zu haben. Der Zusatz „Marienborn“ war für ihn u.a. aus Traditionsgründen unverzichtbarer Namensanteil seines neu zu gründenden kleinen 1. FC’s.

Mein langjähriger persönlicher Freund Rolf-Werner ist der kommissarische Jugendleiter und Mannschaftsbetreuer der 1. Mannschaft des Vereins. Seine Amtsinhaberschaft ist ihm nur zweitrangig; er lebt und füllt Funktionen mit großer Leidenschaft und Hingabe aus. Dies macht ihn für den FC Kaan-Marienborn nahezu unverzichtbar. Er ist im Verein das „Mädchen für Alles“.
Ein „bequemes Mädchen“ ist Rolf-Werner zweifelsohne nicht. Er kämpft für das, was er und wie er es zu tun hat. Er lebt beispielhaft von nach dem Satz:

money cannot buy ambition“

Rolf-Werner, bleibe zum Wohle und Nutzen Deines 1. FC Kaan-Marienborn „weiter am Ball“.

Rainer Bender, Linksverteidiger der Meistermannschaft, seinerzeit Schüler des Aufbaugymnasiums Hilchenbach, war ein äußerst intelligenter, ballsicherer und redegewandter Spieler. Seine Vorbilder waren die unvergessenen Sportkommentatoren Kurt Brumme und Ernst Huberty.
Rainer gehörte in der Saison 65/66 der A-Jugend-Kreisauswahl an.

Rainer verfügte über ein bemerkenswertes Zweikampfverhalten, das schon vor dem eigentlichen Anpfiff des Spieles begann und welches frei erfunden aber wahrheitsgetreu in etwa wie folgt ablief: Rainer unmittelbar vor dem Anpfiff zu seinem vermeintlichen Gegenspieler: „Wir kennen uns doch vom letzten Jahr, Du bist aber groß geworden. Einen neuen Kamm hast Du Dir offensichtlich auch zugelegt. Deine Haarfrisur wirkt äußerst elegant.“ Der bitterböse Blick der so Angesprochenen verriet Rainer, seinen ersten Zweikampf schon vor jeglichem Ballkontakt gewonnen zu haben. Um die sportliche Leistungsfähigkeit seines Gegenspielers abzuklären, folgten dann zwei oder drei mit fußballerischen Mitteln durch Rainer gewonnene Zweikämpfe.

Rainer weiter: „Wenn Du an mir mit dem Ball vorbeikommen willst, musst Du erst den Ball an mir vorbeilegen und dann an mir vorbeilaufen. Umgekehrt macht das wenig Sinn. Der Ball ist nicht Dein Dackel, der hinter Dir herläuft“.

Der Gegenspieler wutentbrannt: „Du Ar…loch, halt Deine verdammte Fre..e, gleich fängst Du einen“. Rainer konnte nun sicher sein, den Nerv seines Gegenspielers endgültig hinreichend getroffen zu haben. Wie versprochen agierte der Gereizte. Die weite Ausholbewegung des „Freundesbeines“ signalisierte Rainer nun hochspringen zu müssen, um einem brutalen Angriff schmerzfrei zu entgehen. Lächelnd nahm Rainer die zehnminütige Zeitstrafe des Gegners zur Kenntnis und empfahl diesem, während dessen Zwangspause nochmals seinen neuen Kamm zu benutzen !

Günter Scheld war ein grundsolider rechter oder linker Läufer. Äußerst einsatzfreudig attackierte er seine Gegenspieler häufig mittels eines ausfallenden Spreizschrittes. Dieses auf einem Rasenplatz gefahrlos durchzuführende Manöver führte nicht selten auf steinigen Ascheplätzen zu schmerzhaften und blutenden Schmutz- und Fremdkörpereinsprengungen der Haut, so dass Günter verletzungsbedingt zuweilen ausgewechselt werden musste.
Günter war während seiner A-Jugendzeit einer von vier Herkulaner Lehrlingen, über deren Aktivität später noch berichtet wird.

Günter ist Onkel zweiten Grades des heute in der 1. Mannschaft sehr erfolgreich spielenden Mats Scheld. Dessen Onkel Klaus Scheld spiele auch für den TuS Kaan-Marienborn.
Laut kürzlicher persönlicher Mitteilung von Herrn Christoph Thoma ist Mats Vater ein von ihm hochgeschätzter Mitarbeiter der Herkulesgruppe.

Mats Scheld besitzt somit „Käner Stallgeruch“.

Erich Nöh, Mittelläufer, die Rückennummer 5 tragend, war hinsichtlich seiner körperlichen und fußballerischen Entwicklung zweifelsohne der am weitesten Fortgeschrittene unseres Teams.
Mit großer Übersicht, kopfballstark und zweikampferprobt beherrschte er auch gute Mittelstürmer der gegnerischen Mannschaft meistens klar. Erich war zentraler Mittelpunkt unserer von ihm bestens organisierten Abwehr. Viele Beobachter der seinerzeitigen Szene meinten, die Spielsaison 63/64 sei die beste gewesen, die Erich je gespielt habe. Borussia Mönchengladbach habe deshalb seinerzeit ein Auge auf ihn geworfen.

Erich zeichnete eine delikate Besonderheit aus. Zuweilen legte er unter seiner Sport- keine Unterhose an. Ein „länglicher Vorfall“ war daher gelegentlich vorprogrammiert und naturgemäß unabwendbar. Ein kurzer eingeübter Handgriff beförderte dann den „Vorfall“ wieder an seine geziemende Stelle und beendete das kurzzeitige frohlockende Entzücken der häufig bei unseren Spielen anwesenden Oberdielfener Jungdamenwelt abrupt.

Meiner Kenntnis nach erhielt Erich wegen dieser fahrlässig herbeigeführten „Obszönitäten“ nie eine Zeitstrafe oder einen vollständigen Platzverweis.
Unbekannt ist mir, ob die Schiedsrichter diese kurzzeitigen „Vorfälle“ nicht wahrgenommen haben oder das DFB-Regelwerk schlichtweg einen solchen „Vorfall“ nicht vorsah.
„Erich, schade, dass Du nie eine Rote Karte erhalten hast. Du wärst berühmt geworden. Die Bild-Zeitung hätte getitelt:

Nöh, TuS Kaan-Marienborn, A-Jugendspieler, erhielt erstmals in der DFB-Geschichte die Rote Karte wegen eines fahrlässig herbeigeführten „Pi….-Vorfalles“.

Ulrich Rottenecker spielte ebenfalls rechter oder linker Läufer. Sprintschnell, balltechnisch begabt und von hoher Schussgenauigkeit erzielte er nicht selten Tore auch aus größerer Entfernung, so zum Beispiel den zwischenzeitlichen 1:1 Gleichstand in dem vorher erwähnten entscheidenden Spiel gegen die A-Jugend der Sportfreunde Siegen.
Uli war ein gewieftes Bürschchen. Er war geistiger „Anführer“ der Herkulaner Lehrlinge unseres Teams. Sein besonderes Interesse galt seinerzeit seinem Mitlehrling Erich Hoffmann. Uli mag selbst beurteilen, ob Erich mehr unter seinen oder er unter Erichs Späßchen litt. Ich habe Erich nie zu dieser Angelegenheit befragt!

Vor etwa zwei Jahren berichtete mir Uli telefonisch, nach seiner Herkules-Zeit sei er als echter Kriminalhauptkommissar in Düsseldorf tätig gewesen. Sein in der Nachbarstadt Duisburg ansässiger Pseudokollege Schimanski habe oft Rat wegen kriminaltechnischer Vorgehensweisen bei ihm eingeholt. Allerdings, so Uli, sei ihm die Herkuleszeit in angenehmerer Erinnerung geblieben als die in Düsseldorf.

In der Mittagspause hätten die für unsere A-Jugend aktiven Herkulaner Lehrlinge, ergänzt durch den seinerzeit noch für die Sportfreunde-A-Jugend spielenden und später hier langjährig in der ersten Mannschaft aktiven Jürgen Schäfer – einem späteren Herkules-Arbeitsjubilar – „gebolzt“, was die stahlkappenhaltigen Arbeitsschutzschuhe hergegeben hätten. Auch der äußerst sympathische, immer lustige in der Oberdielfener-A-Jugend-spielende „Lupo“ habe sich sehr elegant an den mittäglichen Trainingseinheiten beteiligt.

Eine erstmalige Krankenwagenvorfahrt sei seitens der Firma noch toleriert worden. Von Seiten der Lehrlinge sei gegenüber der Firmenleitung seinerzeit auf das schon damals bekannte pädagogische Prinzip der dualen Ausbildung verwiesen worden. Dieser „neue Käner Pfad“, beinhalte die gleichzeitige berufliche und sportliche Weiterbildung der Lehrlinge. Die Firmenleitung, entsprechend beeindruckt durch die weitsichtige und zukunftsorientierte Einstellung der fußballspielenden Lehrlinge, habe die mittägliche „Bolzerei“ zunächst weiter geduldet.
Eine zweite Krankenwagenvorfahrt aus gleicher Begebenheit habe dann allerdings eine diesbezügliche Argumentation zunichte gemacht.

Über viele Jahre seien von diesem „Käner Pfad“ dann keine förderlichen Impulse für den TuS Kaan-Marienborn mehr ausgegangen. Er, Uli, sei der Meinung, der einst leuchtende „Käner Pfad“ habe über Jahre hinaus immer mehr nach unten geführt.

Unter Herrn Wilhelm Schröder hätten zwischenzeitlich zwar 125 Jugendliche verschiedener Altersgruppen Mannschaften gebildet. Allerdings seien deren sportliche Erfolge und die fußballerischen Begabungen der einzelnen Spieler meistens nicht geeignet gewesen, längerfristig den Pfad wieder nach oben zu führen. Der Pfad habe die Erste Mannschaft bis in die B-Kreisliga hinabgeführt.

Dann habe seinerzeitig der 1. Vorsitzende des TuS Kaan-Marienborn, Herr Werner Günther, ein Fuchs-Rohr mit integrierter Leuchte aufgestellt. Der „Käner Pfad“ sei erneut heller geworden und wieder bis in die Bezirksliga nach oben geführt worden.

Als Platzwart ist Herr Werner Günther noch heute für den 1. FC Kaan-Marienborn tätig.

Beispielhaft verkörpert er den einst Fremden, der nicht vererbt den „Käner Stallgeruch“ inner- und äußerlich vollumfänglich angenommen hat.

Anschließend, so Uli, habe sich der „Käner Pfad“ grundlegend verändert.

Herr Dipl.-Ing. Christoph Thoma, Sohn seines früheren Chefs, des Herrn Dipl.-Ing. Hans Thoma, habe sich seiner fußballerischen Jugendliebe, dem TuS Kaan-Marienborn, wieder erinnert.
Im Beisein des seinerzeitigen 1. Vorsitzenden, Herrn Wolfgang Leipold sei ihm seitens eines Vereinsmitgliedes mit den Worten „Du bis jetzt wieder dort gelandet, von wo Du einst gestartet bist“, Beifall gezollt worden.

Herr Christoph Thoma habe, unterstützt von den Herren Wolfgang und Manfred Leipold, den „Käner Pfad“ dann in den „Siegerländer Weg“ umbenannt. Dieser nun elegante Weg sei bis auf den Haardter Universitätsberg hochgeführt worden und dort in den schon vorhandenen Hans Thoma Weg eingemündet.

Inhaltlich sei der „Siegerländer Weg“ völlig neu definiert worden. Ein vorzüglicher von fußballspielenden Aktiven getexteter und filmisch festgehaltener Song beschreibe ihn näher.

Die schon seit dem 19. Jahrhundert bekannte duale Ausbildung, d. h. die Koppelung von schulisch-universitärer mit beruflich-praktischer Ausbildung, sei nun um eine dritte Säule, nämlich die einer fußballerischen Weiterentwicklung ergänzt worden.
Lernen und studieren an der Uni, berufliches Handeln in der Herkules-Gruppe sowie Fußball spielen auf hohem neuzeitlichen Amateurniveau beim 1. FC Kaan-Marienborn, dies sei das Motto des „Siegerländer Weges“.

Warum man den „Siegerländer Weg“ nicht zunächst „Käner Weg“ genannt habe, sei ihm unbekannt. Nicht hinterfragt habe er bisher, ob Herr Thoma und seine Mitstreiter bei der Errichtung des „Siegerländer Weges“ schon damals die an sich logische Vision gehabt hätten, danach den 1. FC Siegerland als fußballerische Säule des „Siegerländer Weges“ zukünftig zu etablieren.


Diese Säule alleine zu errichten, ginge naturgemäß auch über die Kräfte des stärksten Herkules hinaus. Dies meine er, Uli, und auch ein früherer Mannschaftskamerad.

In Niederschelden produziere man europaweit bekannte hervorragende Verkehrsschilder, die auch zur (Selbst)-Reflektion fähig seien. Jahrelang hätten diese Verkehrsschilder – und dafür habe sich die Anhängerschaft der Sportfreunde Siegen noch einmal sehr herzlich zu bedanken – diesem Verein den Weg gewiesen.

Die Gründung des 1. FC Siegerland bedinge natürlich die Aufstellung der in den Siegerländer Landesfarben gehaltenen Verkehrsschilder von Niederschelden bis Kreuztal-Krombach sowie auch den Tälern der Ferndorf, Weiß, Alche und Heller. Siegerländern und auswärtigen Gästen werde dann der Weg ins Leimbachstadion gewiesen, um ihren dann sicherlich geliebten 1. FC Siegerland auch mit „Grenzgängern“ aus Wittgenstein und dem Haigerer Land gemeinschaftlich zu unterstützen.

Eine sportpolitische Angelegenheit der genannten Größenordnung falle natürlich auch in den Zuständigkeitsbereich des Landrates von Siegen-Wittgenstein. Steuergelder dürfe dieser natürlich hierfür nicht verwenden. Die Autorität seines Amtes solle aber verwandt werden, solche, die er als zuständig für die Gründung eines 1. FC Siegerlandes erachte, zusammenzuführen.

Dieser rechtlich evtl. als 1. FC Siegerland GmbH &. Co. KGaA zu führende Verein würde die 1. Mannschaft der Sportfreunde Siegen über- und deren Regionalligaplatz einnehmen.

Die im Jahre 2004 nahezu insolvente Borussia Dortmund habe seinerzeit erfolgreich diese Rechtsform eingeführt.

Sponsoren hätten die Funktion eines Aktieninhabers übernommen.

Schade, im Jahre 2009 hätte ich 250,00 Euro in Borussia Aktien anlegen sollen; diese wären heute etwa 1000,00 Euro wert.

Die Grundstrukturen der bisherigen führenden Siegerländer und Wittgensteiner Fußballvereine könnten erhalten bleiben. Sie könnten auch in Zukunft eigenständig als sportliche Konkurrenten gegeneinander antreten.

Die hiesigen an Spitzenfußball der zweiten oder gar ersten Bundesliga Interessierten – und sicherlich auch die zahlreichen Fans der Sportfreunde, zu denen sich auch der Unterzeichnende zählt – würden es dem Landrat und seinen Ansprechpartnern danken, entsprechend zu handeln.

So, lieber Uli, nun strapaziere ich Dich nicht weiter mit Deinen vermeintlich getätigten Ausführungen und wende mich

Werner Gieseler, unserem Rechtsaußen zu.
Wieselflink und leichtgewichtig trickste er die Linksverteidiger reihenweise aus.
Er und ich verstanden uns in jenen Tagen nahezu blind. Eine kurze Kopfbewegung signalisierte, ob Werner nun einen Steilpass erwarte oder ob das Doppelpassspiel angesagt sei. Werner Gieseler spiele auch über lange Jahre in der ersten Mannschaft des TuS Kaan-Marienborn, obwohl er in der Saison 64/65, während eines Spieles gegen die A-Jugend vom Grün-Weiß-Siegen einen doppelten Beinbruch erlitt. Wochenlang musste er im Siegener Stadtkrankenhaus das Streckbett hüten, weil die operative Knochenbruchbehandlung seinerzeit noch nicht weit verbreitet war.

Werner Busch, war Kapitän und Seele der Mannschaft gleichzeitig. Er spielte Mittelstürmer.
Durch seine turnerische Vorbildung war er äußerst geschmeidig. Gepaart mit einer ausgezeichneten Balltechnik machte er auch guten gegnerischen Mittelläufern das Leben schwer und erzielte zahlreiche Tore.

Die A-Jugendmeistermannschaft war ein Teil seiner selbst. Über seine grenzenlose Leidenschaft für die Mannschaft wurde vorher schon berichtet.

Auch Werner spielte anschließend für fast zwanzig Jahre in der ersten Mannschaft des Vereins und gab den Anstoß zur Feier dieses 50-jährigen Meisterschaftsjubiläums.
„Danke Dir, Werner, Du Fußballjubilar“!

Klaus Rauer, der Mannschaft Halblinker oder Halbrechter, Mitglied der Debus-Rauer’schen Fußballfamilie, die wie fast keine zweite Familie im Ort tief im TuS Kaan-Marienborn verankert ist, war ein sehr durchsetzungsfähiger Spieler. Meist auf der linken Seite zusammen mit Erich Hoffmann spielend, setzte er diesen häufig durch sein gekonntes Passspiel ein. Nach dem Meisterschaftsjahr wechselte auch Klaus Rauer in unsere 1. Mannschaft und war mit seinen vielen Toren dort Torschützenlisten-Zweiter der Bezirksklasse. Als Wanderwart des TuS Kaan-Marienborn befleißigt er sich nun eines langsameren Schrittes als zu seiner aktiven Fußballzeit.

Erich Hoffmann, Linksaußen spielend, war er wegen seines unheimlich harten Linksschusses bei allen Torhütern des Siegerländer A-Jugend-Bereiches gefürchtet. Unzählige Tore erzielte er im Meisterschaftsjahr zum Teil aus sehr spitzem Winkel. Er war Lothar Emmerichs Vorbild. (so gewollt)
Manchmal wirkte Erich etwas drollig. Seine Strümpfe, von wem wohl, waren zum wiederholten Male in seinen Hosenbeinen oder an anderer Stelle versteckt worden.
„Rottenecker ich reiße Dir die Arme aus, wo sind meine Strümpfe?“ brach es aus ihm heraus.

Den Bobby nannte er „sein Jüngelchen“. Klar, dieser trank als 14/15-Jähriger nur Sinalco.

Erich verstarb für uns alle viel zu früh schon im Jahre 1995.

Wolfgang Pötz, unser 12. Mann, war immer hundertprozentig einsatzbereit, wann und für wen er eingesetzt wurde. Mit großer Leidenschaft und hohem Einsatzwillen verteidigte er gekonnt. Mit Klaus Rauer verband ihn die Herkunft aus „Vor dem Walde“.

Herbert Görg, Mitglied der bekannten, zwischen Dielfen und Kaan-Marienborn häufig pendelnden Fußballfamilie, war sowohl als Außenstürmer und Verteidiger einsetzbar. Seine Schnelligkeit war für den Gegner und ihn selbst gefürchtet. Herbert ist zur Zeit hochgeschätzter 1. Vorsitzender der Germania Salchendorf bei Deuz.
Seine Intelligenz und sein immer freundliches Wesen haben ihn beruflich sehr weit gebracht.

Joachim Buch, uns schon aus Trainer Horns Ausruf „Buccch zuerst hupfen“ bekannt, gehörte ebenso wie Rolf-Werner Viting und ich noch dem 1. B-Jugendjahrgang an, als er in der A-Jugend zuweilen spielte. Er ist mein Volksschulklassenkamerad. Daher schätze ich seine ausgeprägten intellektuellen und sportlichen Fähigkeiten.

Herbert Günther, der jüngste im Team, war in der Spielzeit 63/64 der herausragende Spieler der C-Jugend des TuS Kaan-Marienborn. Daher musste er gelegentlich wie z.B. im 2. Endspiel um den Kreispokal in der A-Jugend einspringen, um das Double zu sichern.

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